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Norddeutsche Rundschau

12. Dezember 2017 | 18:50 Uhr

B5 und A20: Land muss handeln

vom

shz.de von
erstellt am 05.Aug.2013 | 03:59 Uhr

Dithmarschen/Kreis Steinburg | Kritik am schleppenden Ausbau der B5 und dem fehlenden Weiterbau der A20 über die Elbe übt Oliver Kumbartzky, FDP-Kreisvorsitzender in Dithmarschen und Landtagsabgeordneter der Liberalen.

"Eine gut ausgebaute B5 im Zusammenspiel mit der A20 mit westlicher Elbquerung würde zu einer dauerhaften Entlastung der A7 führen", glaubt der Brunsbütteler. Deshalb müsse die Landesregierung den Ausbau der B5 - sowohl zwischen Itzehoe und Brunsbüttel als auch von Heide bis zur dänischen Grenze - und den Weiterbau der A20 "endlich weiter vorantreiben".

Es sei an der Zeit, dass die Landesregierung die Lebensadern der Westküste jetzt tatkräftig unterstütze und bei der Bauplanung aufs Tempo drücke, erklärt Kumbartzky.

"Für die Planung der B5 und der A20 ist das Land in der Pflicht. Ohne das baurechtliche ,Go gibt es kein Geld vom Bund." Der Bund wiederum befürworte die Bauprojekte ausdrücklich, aber weise zu Recht darauf hin, dass sich das Zeitfenster für die entsprechenden Mittel immer weiter schließe.

Kumbartzky: "Es wird immer deutlicher, dass die Infrastruktur in Schleswig-Holstein in den vergangenen Jahrzehnten völlig unzureichend ausgebaut wurde und zusätzlich auch noch viele elementare Instandsetzungsmaßnahmen ausgeblieben sind." Es sei daher unverständlich, warum SPD, Grüne und SSW bisher nicht bereit seien, "ein Sonderprogramm für die Landesstraßen in Schleswig-Holstein aufzulegen". Mit den rückwirkenden Zensus-Zahlungen könne dieses Programm finanziert werden.

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