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Norddeutsche Rundschau

21. September 2017 | 18:03 Uhr

AVS-Absolventen pokern sich zum Abi

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Endlich am Ziel: 134 Abiturienten der Auguste-Viktoria-Schule haben im Theater Itzehoe ihr Abschlusszeugnis erhalten. Zu viele für nur eine Veranstaltung, deshalb gab es die Entlassungszeremonie wie schon die Jahre zuvor in zwei Etappen.

Einen Trend sah darin Schulleiter Norbert Hartung in seiner Begrüßung. Kritisch sah er die Entwicklung, dass sich durch den Einfluss von „Provokateuren und Dummköpfen“ die Umgangsformen verschlechtern. Den US-Präsidenten Trump nannte Hartung als Beispiel und ermunterte am Schluss dazu, immer souverän und gelassen zu bleiben.

Bürgermeister Andreas Koeppen gratulierte den Abiturienten, lobte sie für Pflichtbewusstsein, Selbstständigkeit und Engagement und sprach außerdem Eltern und Lehrkräften seinen Dank aus: „Seien Sie sich bewusst, was Sie dank der Unterstützung für Möglichkeiten haben“, sagte der Verwaltungschef in Richtung der Absolventen. Vielen jungen Menschen seien diese leider verwehrt. Sein Ratschlag: mit ganzem Herzen dabei sein und sich und seinen Träumen treu bleiben.

Ute Timmermann, Leiterin des Profils für Wirtschaft und Politik, erinnerte daran, wie ereignisreich und schwierig die drei Jahre bis zum Abitur seien und lobte ihre Klasse dafür, es so weit gebracht zu haben. Auch Sigrun Schmidt, Leiterin des Geographie-Profils, fand ermunternde Worte: Es sei ganz normal, im Leben vom Weg abzukommen und die Orientierung zu verlieren. In diesem Fall solle jeder „das eigene Navi auspacken“ und sich nicht entmutigen lassen.

Musikalisch begleitet wurde die Feier unter anderem vom Schüler-Eltern-Lehrer-Chor der AVS. Das diesjährige Motto lautete „Abi Vegas – um jeden Punkt gepokert“. Heraus kam dabei eine Durchschnittsnote von 2,61.

Einige der 134 Schüler, die ihre Prüfungen erfolgreich hinter sich brachten, überzeugten zudem mit herausragenden Ergebnissen. Max Ehlert ist mit einem Durchschnitt von 1,2 der beste Absolvent seines Jahrgangs. Der 18-Jährige möchte Medizin studieren. Auch Sandra Kristoffersen (18) und Assana Abolullatif (20) erzielten mit der Note 1,3 Spitzenergebnisse. Letztere zieht es zu einem wirtschaftlichen Studium nach London.

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