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Wirtschaft in Hohenlockstedt : Ausverkauft: Kein Platz für Betriebe

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Gemeinde bringt ein Entwicklungskonzept auf den Weg, um neue Gewerbegebiete zu erschließen.

von
erstellt am 17.Okt.2017 | 12:00 Uhr

Das letzte Grundstück im Gewerbegebiet Ridderser Weg ist verkauft. Wohin jetzt mit neuen Betrieben oder umsiedlungswilligen Firmen? Darauf soll ein Gewerbeentwicklungskonzept Antworten geben, das die Gemeindevertretung während ihrer jüngsten Sitzung angeschoben hat. Einen entsprechenden Antrag hatten alle Fraktionen gemeinsam eingebracht.

Initiator des Beschlusses war der örtliche Gewerbeverein. Dieser hatte Ende August die Vertreter der Hohenlockstedter Fraktionen mit Fachleuten der Steinburger Wirtschaftsförderungsgesellschaft Egeb zusammengebracht. Fachmann Christian Holst hatte dort die Möglichkeiten und auch mögliche Förderungen für ein Entwicklungskonzept aufgezeigt (wir berichteten). Holst hatte sich für die Diskussion zwei Gebiete herausgesucht, möglich seien aber auch andere Standorte, betonte er damals. Zum einen ging es um die Erweiterung des Geländes am Ridderser Weg, zum anderen um ein Gebiet an der B  206. Konzentrieren sollte sich Gemeinde auf Ansiedlungen von Betrieben aus dem Ort oder der Umgebung, für überregionales Gewerbe ist Hohenlockstedt nicht so relevant.

Der Beschluss der Gemeindevertretung greift die Aussagen von Christian Holst auf, untersucht werden soll die gesamte Gemeinde. Und auch Gebiete an der B  206, die an Hohenlockstedt angrenzen, aber zu Nachbarkommunen gehören. Gleichzeitig sollen Fördermöglichkeiten über die Aktivregion Holsteiner Auenland oder von anderen Stellen ausgelotet werden.

„Ein Ziel ist es, die Wirtschaftsstruktur zu stärken und die Zusammenarbeit mit Nachbarkommunen zu stärken“, betonte Carsten Fürst, Fraktionsvorsitzender der BfH. Alle Fraktionen hätten erkannt, dass ein neues Gebiet ausgewiesen werden müsse.

Der Vorsitzende des Gewerbevereins, Björn Tessin, der als Zuhörer an der Sitzung teilnahm, freute sich über die schnelle und einmütige Entscheidung der Gemeindevertretung: „Das zeigt, dass die Politiker auch auf externe Fachleute hören.“

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