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Verein Kultur und Justiz : Ausstellung: Starke Kontraste und filigrane Bauten

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Unter dem Titel „Wege zum Wasser“ werden im Landgericht Bilder und Keramiken präsentiert. Künstler hinter den Werken sind Gudrun Thiesemann-Gertz und Martin Lichtmann.

Die Sommerpause ist auch beim Verein Kultur und Justiz zu Ende: Im Landgericht präsentieren sich Gudrun Thiesemann-Gertz (Bilder) und Martin Lichtmann (Keramik) gemeinsam unter dem Titel „Wege zum Wasser“.

In gut 30 Zeichnungen und Malereien, verteilt auf Foyer und hinteren Flur, beschäftigt sich Gudrun Thiesemann-Gertz neben wenigen Portraits mit Küstenformationen unterschiedlichster Standorte. Vieles entstand in Frankreich, einiges in Skandinavien oder in Deutschland. Die studierte Mode-Designerin aus Hessen arbeitete mehrere Jahre als Grafikerin und ließ sich 1981 in Barmstedt nieder, wo sie seitdem Privatunterricht gibt. Starke Kontraste, gekonnt gesetzte Farbverläufe und Schraffierungen, die ihre Liebe zur Linie und Struktur verdeutlichen – gerade der grafische Aspekt ihrer Arbeiten überzeugt.

Michael Lichtmann kam über die Musik zur Keramik. Nach drei Keramik-Kursen an den Sommerakademien in Trier und Salzburg vor fast zehn Jahren entwickelte er stetig sein Formenvokabular weiter. Seit 2000 bezieht er sich auf archaische Kultstätten und lässt sich von Küstenfunden zu seinen Formen inspirieren. Nach gebündelten Bögen (Nr. 13, „Elefantenstein“) entstanden Bootsformen und zuletzt filigran gearbeitete, wie natürlich gewachsene Bauten, deren kräftig gezeichnete, unglasierte Oberfläche und raue, aufgebrochene, fast zerschlissene Schichten an prähistorische Ausgrabungsfunde erinnern.

Zu sehen bis zum 18. Oktober: Mo, Di 8.30 bis 16 Uhr, Mi bis Fr 8.30 bis 15.30 Uhr.


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erstellt am 23.Aug.2013 | 16:46 Uhr

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