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Drohende Schließung : Ausschuss empfiehlt Aus für Jugendzentrum

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Das letzte Wort über das Aus für das Jugendzentrum in Burg haben die Gemeindevertreter. Zuvor sollen aber noch die Jugendlichen befragt werden. Alternativen gebe es genug, so die Politiker.

Kurz und knackig kam die Mitteilung – und sie wird noch für viel Gesprächsstoff in Burg sorgen: Die Vorsitzende des Sozial-, Jugend- und Sportausschusses, Kerstin Dabelstein (SPD), berichtete, dass im nicht-öffentlichen Teil der jüngsten Sitzung beschlossen worden sei, der Gemeindevertretung die Schließung des Jugendzentrums (Juze) zu empfehlen. Dabelstein stellte klar: „Es handelt sich erst einmal nur um eine Beschlussempfehlung. Die endgültige Entscheidung muss die Gemeindevertretung treffen.“

Auch die Jugendlichen sollen vor einem Beschluss noch zu Wort kommen, berichtet Bürgermeister Hermann Puck (CDU), der auch auf die Hintergründe für die Empfehlung eingeht. Über Jahre habe man das Juze als Gemeinde begleitet. Aber besonders in den vergangenen Jahren sei beobachtet worden, dass Schulen verstärkt Nachmittagsangebote bereitstellen. „Und auch die Vereine und Verbände haben durchaus noch Potenzial Kinder und Jugendliche aufzunehmen“, so Puck. Allerdings gebe es auch immer noch ein paar Gruppen, die sich nicht für diese Angebote öffneten. Dennoch gebe es viele Möglichkeiten, den Jugendlichen Alternativen zu bieten, so der Bürgermeister.

Puck stellte klar, dass noch gar kein Datum für eine mögliche Schließung im Raum stehe. „Wir wollen jetzt erst mal die Jugendlichen anhören und deren Meinung erfahren.“ Die Gelegenheit dazu sollen die jüngeren Burger während der Einwohnerfragestunde der Gemeindevertretersitzung am Mittwoch, 18. Dezember, bekommen. Die soll laut Puck im kleinen Saal der Bökelnburghalle stattfinden, damit alle Interessierten Platz finden und gehört werden können. Auch eine Arbeitsgruppe, in der gemeinsam mit den betroffenen Kindern und Jugendlichen entsprechende Angebote entwickelt werden, ist bereits im Gespräch.

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erstellt am 24.Okt.2013 | 05:00 Uhr

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