zur Navigation springen

„Alligatoah“ auf der Bühne: : Ausnahmezustand im Colosseum

vom
Aus der Redaktion der Wilsterschen Zeitung

Freitag wird im Colosseum in Wilster Ausnahmezustand herrschen – beim Konzert mit Rapper „Alligatoah“. 1300 Fans werden erwartet.

Schon letztes Mal bei „Trailerpark“ herrschte der Ausnahmezustand, und auch jetzt spricht alles für einen aufregenden Konzertabend. Im Colosseum steht am Freitag, 24. Januar, der deutsche Rapper „Alligatoah“ aus Berlin auf der Bühne. Die Hysterie um sein Programm „Die Reise nach Jerusalem“ scheint grenzenlos: Ausgerichtet von der Itzehoer „Stonecastle Rockproduktuion“, ist das Konzert bereits seit Monaten ausverkauft, werden 1300 Fans im Konzertsaal erwartet.

Die Helfer haben bereits mit dem Umbau der Halle begonnen. Dafür haben sie erst einmal die Bestuhlung aus dem Publikumsraum geräumt. Gastgeber Mario Mehrens, Junior-Chef des Colosseums, gibt sich gut vorbereitet, um den Abend für alle Gäste zu einem unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen. „Wir haben die Sicherheitsleute aufgestockt, Crash Barriers, das sind Sicherheitszäune, vor der Bühne aufgestellt.“ Und auch Parkplätze seien genügend vorhanden.

Um das Konzert reibungslos über die Bühne gehen zu lassen, ist bereits um 18.30 Uhr Einlass, um 20 Uhr beginnt das Konzert mit dem Support-Act Sadi Gent. Hier gilt für die Besucher: „First come, first serve – frühes Erscheinen sichert die besten Plätze.“ Da das Konzert bereits ausverkauft ist, heißt das aber auch: „Wer keine Karte hat, braucht nicht zu erscheinen, es gibt keine Abendkasse.“

Zu erwarten ist ein stimmungsvolles Konzert eines auftrittsfreudigen Rappers, für den es nicht der erste Auftritt an diesem Ort ist, war er doch als Teil von „Trailerpark“ bereits dort präsent. Mit seiner 2006 gegründeten Gruppe „Alligatoah“ hat Lukas Strobel (24), ursprünglich aus Langen bei Bremerhaven, nicht nur alle seine Titel, sondern nach einigen Kurzfilmen auch seine Videos selbst produziert.

Dann mit dem Label „Trailerpark“ unterwegs und beeinflusst von deutschem Battlerap wie „Aggro Berlin“, stellt er nun nach seinen Mixtapes „Schlaftabletten, Rotwein, Teil I bis III, 4“ (2006, 2007, 2011) sowie den Alben „Attntaat“ (2006) und „In Gottes Namen“ (2008) vor allem Titel aus seinem dritten und jüngsten Album „Triebwerke“ (2013) vor, mit dem er auf Platz 1 der Albumcharts geklettert ist.

Seinen am „Battlerap“ angelehnten Stil bezeichnet „Alligatoah“ selber als „Schauspielrap“ und sich somit als „Schauspielrapper“. Denn er schlüpft in die Rollen von Personen, die er mit Hilfe satirisch übertriebener Gewaltdarstellungen oder aggressiven Auftretens sowie übertriebener Verschwörungstheorien kritisiert. So gesehen kann der „Alligatoah“ nur zubeißen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen