Ausflug in die Alsen-Geschichte

Laden ein:  Setus Studt (l.) und Willi Breiholz. Foto: Zukowski
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Laden ein: Setus Studt (l.) und Willi Breiholz. Foto: Zukowski

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13. August 2013, 03:59 Uhr

Itzehoe | Zement aus Itzehoe in die ganze Welt: Bis zu einer Million Tonnen pro Jahr wurden im Alsen-Werk bis 1983 produziert. Am Ende des 19. Jahrhunderts war die Gustav Ludwig Alsen & Comp. der weltgrößte Zementproduzent - inklusive eines Standortes in New York. Zahlreiche Patente wurden eingetragen, nicht nur für den staubigen Baustoff, sondern auch für innovative Maschinen und Konstruktionen.

150 Jahre ist die Gründung der Firma heute her. Grund genug, direkt vor Ort an die Geschichte von der Gründung bis zur Schließung zu erinnern. Der Verein planet-alsen lädt daher am Freitag, 16. August, um 19.30 Uhr in die E-Werkstatt in der Otto-F.-Alsen-Straße ein. In einem reich bebilderten Vortrag wird Willi Breiholz eine Zeitreise in die Vergangenheit unternehmen. Vor allem um das Werk selbst, um seine Mitarbeiter, Rohstoffe und Transportwege werde es dabei gehen, so Breiholz: "Hier weht der Hauch der Geschichte."

Breiholz selbst war 35 Jahre bei der Firma Alsen-Breitenburg als Diplomingenieur tätig und mit Planung und Bau neuer Produktionsanlagen betraut. Bis heute bietet er dort Werksführungen an. In den vergangenen Jahren beschäftigte er sich intensiv mit der Firmengeschichte.

Auf diesem Wege kam - pünktlich zum Industrie-Jubiläum in Itzehoe - der Kontakt zum Verein planet-alsen zustande. "Am Ort der Geschichte auf dieses Ereignis aufmerksam zu machen, das ist schon etwas Besonderes", findet Vorstandsmitglied Setus Studt. Der Eintritt am Freitagabend ist frei. Weitere Informationen finden sich auf www.planet-alsen.de.

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