Glückstadt : Ausbesserungswerk ist verkauft

Das Eisenbahn-Ausbesserungswerk: 108 000 Quadratmeter gehen in private Hände.
Das Eisenbahn-Ausbesserungswerk: 108 000 Quadratmeter gehen in private Hände.

Der Investor ist noch unbekannt, aber die Stadt will mit den neuen Eigentümern ins Gespräch kommen.

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22. Januar 2015, 05:00 Uhr

Noch steht das Verkaufsschild: Doch das Gelände des ehemaligen Eisenbahn-Ausbesserungswerkes (EAW) ist so gut wie verkauft. Verträge gibt es. Das bestätigt Raik Packeiser, Pressesprecher der „aurelis“ als Verkäufer auf Anfrage unserer Zeitung. „Wir sind in finalen Gesprächen“, sagt er. „Aber wir gehen davon aus, dass in Kürze alle Rechtsverbindlichkeiten geklärt sind.“ Erst dann wolle er sich auch zu Einzelheiten äußern. Mit dem Käufer wurde bisdahin absolutes Stillschweigen vereinbart. Nur so viel verrät Packeiser: Der Verkauf ist über eine Auktion zustande gekommen. Nach Informationen unserer Zeitung soll es sich um einen Käufer aus dem Rendsburger Raum handeln.

Lange warb die „aurelis“ mit einem Schild für den Verkauf des rund 108  000 Quadratmeter großen Geländes am Janssenweg. Zudem wurde es bei einer Auktion im September 2014 angeboten. Aurelis wurde 2002 als Tochter der Deutschen Bahn AG gegründet – als Abwicklungsgesellschaft von Bahngrundstücken in ganz Deutschland. Heute gehört „aurelis“ dem Finanzinvestor „redwood grove“ an.

Seit einigen Monaten ist die Stadt Glückstadt mit dem Kieler Innenministerium im Gespräch über die Entwicklungen auf dem Gelände. Unklar ist, wie es weitergeht. „Wir warten jetzt erst einmal die vertraglichen Dinge ab“, sagt Bauamtsleiter Lüder Busch zur neusten Entwicklung. „Wenn das klar ist, müssen wir abstimmen, ob es Sinn macht, weitere vorbereitende Untersuchungen fortzuführen. Ansonsten werden wir das Gespräch mit den neuen Eigentümern suchen.“

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