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Norddeutsche Rundschau

23. Oktober 2017 | 03:30 Uhr

Ausbau B 431 kostet Gemeinde Geld

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 16.Apr.2015 | 09:12 Uhr

Im Zuge des Ausbaus der Bundesstraße 431 zwischen Brokdorf und St. Margarethen einschließlich des Neubaus eines Radweges kommen auf die Gemeinde Brokdorf anteilige Kosten zu. Darüber informierte Bürgermeisterin Elke Göttsche die Gemeindevertretung, die im Haus der Vereine zu einer öffentlichen Sitzung zusammengetreten war. Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr hatte die Gemeinde darüber informiert, dass diese Maßnahmen treffen müsse, um gemeindliche Abwasserleitungen zu sichern oder gar umzulegen.

Im Zuge der geplanten Vorbelastungen des Baugrunds werden Setzungen von bis zu einen halben Meter erwartet. Deshalb, so der Landesbetrieb, seien Entwässerungsleitungen der Gemeinde gefährdet, so dass sie gegebenenfalls zu sichern oder umzulegen sein werden. Die Gemeinde sei gehalten, die Kosten für Maßnahmen an den in der Bundesstraße verlegten Schmutzwasserleitungen zu tragen.

Kosten für die Anpassung der auf Privatgrundstücken verlegten Druckrohrleitungen werden dagegen vom Landesbetrieb übernommen. Bei Regenwasserleitungen könnten der Landesbetrieb oder dieser gemeinsam mit der Gemeinde kostenpflichtig werden.

Die Gemeinde wurde jetzt vom Landesbetrieb aufgefordert, spätestens bis Ende Oktober die notwendigen Folgemaßnahmen auszuführen. Für einen rund zwei Kilometer langen Straßenabschnitt hat Bürgermeisterin Elke Göttsche in einer Eilentscheidung den Planungsauftrag an die Ingenieurgesellschaft Lindemann & Ulrich in Wilster vergeben. Sie wird unter anderem auch prüfen, in welcher Weise die Gemeinde zur Kostenübernahme herangezogen werden darf.

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