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Aus zwei halben Stellen wird eine ganze Pastorin

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Zwei halbe Stellen werden jetzt durch die bereits seit sieben Jahren in der Kirchengemeinde Krummendiek-Mehlbek tätige Pastorin Almut Loephtien mit ganzer Persönlichkeit ausgefüllt. Im Beisein zahlreicher Gemeindemitglieder, Kollegen, Familienangehöriger und den Kirchengemeinderäten aus Krummendiek und Wacken ist die 47-Jährige im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes in der Heiligen-Geist-Kirche offiziell in ihr neues Amt als zweite Pastorin eingeführt worden.

Eröffnet wurde der Festgottesdienst in Wacken durch Propst Matthias Krüger vom Kirchenkreis Rendsburg-Eckernförde, Propst Thomas Bergemann vom Kirchenkreis Rantzau-Münsterdorf und Pastorin Petra Judith Schneider. „Pastorin Loepthien ist in Wacken keine Unbekannte“, stellte Propst Krüger in seiner Predigt fest. Schließlich sei sie, nachdem die Pfarrstelle durch den Fortgang von Pastor Lars Därmann zweieinhalb Jahre vakant war, schon seit über einem Jahr in der Kirchengemeinde tätig. „Bis dato haben wir sie uns allerdings aus dem benachbarten Kirchenkreis Rantzau-Münsterdorf nur ausgeliehen“, erklärte Krüger weiter und unterstrich, dass es eher selten sei, dass eine Pastorin in zwei Kirchenkreisen gleichzeitig tätig sei.

In seiner Predigt ging Krüger aber auch auf die Tätigkeiten der 47-jährigen Pastorin ein. Er erzählte, dass sie schon einmal mit einer Wanderpredigerin verglichen worden sei: nicht zuletzt wegen ihrer Arbeit als Gemeinde- und Vertretungspastorin, sondern auch wegen ihrer Familienbildungsstättenarbeit, Aussiedlerinnenbegleitung und den Andachten, Gottesdiensten und Religionsgesprächen in den Glückstädter Werkstätten. Als eine Herausforderung bezeichnete Krüger den Dienstumfang mit jeweils 50 Prozent in den beiden Kirchengemeinden. Wichtig aber sei dabei: „Zeit zu haben für Menschen – denen nahe sein, die es schwer haben, denen helfen, die es niederdrückt, Worte finden für diejenigen, die stumm geworden sind“.

Erfreut über den offiziellen Dienstauftrag ihrer neuen Kollegin zeigte sich Pastorin Petra Judith Schneider. „In den vergangenen eineinhalb Jahren warst Du als Vertretung hier und bist bei uns gut angekommen“.

Es sei schön, so Schneider weiter, dass dieser gute, gemeinsame Weg eine Perspektive bekommen habe und nun auf Zukunft angelegt sei. Auch sah sie es als einen besonderen Schritt an, wenn über zwei Kirchenkreise hinaus Kolleginnen in einer Gemeinde zusammen arbeiten. „Manchmal liegt das Gute eben so nah – vielen Dank für die gute Kooperation, dass dieses Projekt überhaupt erst ermöglichte.“ Schneiders Wunsch für die Zukunft: „Miteinander wollen wir weiterhin zum Wohle der Menschen unseres Kirchspiels wirken und handeln.

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erstellt am 02.Feb.2015 | 09:37 Uhr

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