Aus der Arktis direkt nach Wilster – Puppenspiel mit kleinem Eisbären

Den Kindern zeigte Walter Paul Kraft seine Handpuppen und ließ sie streicheln, so dass sie auch vor dem Piraten keine Angst zu haben brauchten.
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Den Kindern zeigte Walter Paul Kraft seine Handpuppen und ließ sie streicheln, so dass sie auch vor dem Piraten keine Angst zu haben brauchten.

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11. Mai 2016, 10:49 Uhr

Einmal im Jahr kommt der Dithmarscher Puppenspieler Walter Paul Kreft mit seinen hölzernen und bunt gekleideten Handpuppen nach Wilster, um immer neue Theaterstücke für Kinder auf die Puppenbühne zu bringen. Diesmal führte er, unterstützt von seinem Sohn Walter-Georg Kreft ein neues Abenteuer des „kleinen Eisbären“ auf. Die hochsommerlichen Temperaturen waren sicherlich die Ursache, dass nur etwa 25 Kinder, Mütter und Väter in die Pausenhalle der Gemeinschaftsschule gekommen waren.

Vor Beginn des Puppenspiels stellte Walter Paul Kreft die Protagonisten des Eisbär-Abenteuers vor. Er ließ die Kinder hautnah miterleben, dass sie auch vor einem vermeintlich gefährlichen Piraten keine Angst zu haben brauchen. „Sie sind nur aus Stoff und Holz“, ließ er die Kinder eigenhändig testen. Aber dennoch: beim anschließenden Puppenspiel waren die kleinen Zuschauer so von dem Geschehen auf der Puppenbühne so gefesselt, dass sie bei jeder Szene mitlitten und mitschrien, was ihre kleinen Kehlen so hergaben.

In dem Theater für Kinder ging es um Freundschaft, Zusammenhalten und nicht wegschauen. Im Mittelpunkt stand der kleine Eisbär, der auf einer Eisscholle aus der Arktis abgetrieben und schließlich in Wilster gelandet war, Er bestand viele Abenteuer, bei denen neben dem Piraten auch ein Pinguin und ein Walross eine Rolle spielten. Die Puppenspieler sorgten dafür, dass es auch was zu naschen gab. Sie verkauften eingangs eine im Handumdrehen gefertigte Zuckerwatte.

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