zur Navigation springen

Klassentreffen : Aus Brasilien zum Wiedersehen nach Wilster

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Nach 45 Jahren trafen sich die ehemaligen Schüler der Realschule Wilster wieder – einer reiste aus Paris, ein anderer sogar aus Brasilien in seine alte Heimat.

Wilster | „Es war eine ganz hervorragende Stimmung“, zeigte sich Mit-Organisator Hans-Joachim Plett nach der Zusammenkunft mit seinen ehemaligen Mitschülern begeistert. Alle fünf Jahren treffen sich die Ehemaligen der Realschule Wilster zum großen Wiedersehen. Gemeinsam hatten sie bis zu ihrer Entlassung am 27. Juni 1969 die Schulbank gedrückt. 28 von 47 Schülern der Klassen 10a und 10b kamen jetzt wieder zusammen – 45 Jahre nach der Schulentlassung.

Hans-Joachim Plett, Brigitte Stehr, Elsbeth Dunker und Frauke Lagerpusch hatten dieses große und alle fünf Jahre stattfindende Treffen vorbereitet. Die Wiedersehensfreude war groß, als zunächst die alte Schule am Stadtpark besucht wurde. Nach einem kleinen Spaziergang durch die Stadt wurde bis spät in die Nacht in der Veranda des Colosseums gefeiert. Die meisten hatten den Kontakt untereinander in den vielen Jahren nie verloren, andere sahen viele ihrer Mitschüler zum ersten Mal wieder.

„Ein Großteil meiner Klassenkameraden ist in der näheren Umgebung hängen geblieben, andere zog es in die weite Ferne“, sagte Plett, der sich besonders über seine am weitesten angereisten Klassenkameraden freute. Während Andreas Zipfel aus Paris angereist war, kehrte Klaus Albrechtsen aus Brasilien in seine alte Heimatstadt zurück.

Nach einem Gedenken an verstorbene Mitschüler begrüßte Plett die Anwesenden, die sich anschließend am kalt-warmen Buffet erfreuten. Den weiteren Abend nutzten die Klassenkameraden für Gespräche. Zudem sorgte Plett mit einer Bildershow für viel Spaß. Er hatte zahlreiche Bilder von der Einschulung, Klassenfahrten, Ausflügen und der Schulentlassung gesammelt. „Die Vorbereitungen für das Klassentreffen bedeuten immer sehr viel Arbeit – aber es hat sich wieder gelohnt“, fassten Plett und seine Mitstreiter zusammen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen