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Aus Alu und Stahl: Innenstadt bekommt „Speaker’s Corner“

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

von
erstellt am 04.Mär.2015 | 05:00 Uhr

Die Telefonzelle voller Bücher in der Kirchenstraße war schon sein Werk. Jetzt legt Gastronom Guntram „Atze“ Horst nach: Am verkaufsoffenen Sonntag, 8. März, stellt er eine Plattform in der Fußgängerzone auf. Das Vorbild ist „Speakers’ Corner“ im Londoner Hyde Park.

Das einfache Prinzip: „Wer was erzählen will, kann was erzählen“, sagt Horst. Wer etwas auf dem Herzen habe, könne sich auf die Plattform stellen und zu den Passanten sprechen, ob mit politischen Aussagen, Ideen für die Stadt oder nur Witzen. Oder die Plattform wird dank einer Klappvorrichtung zur Bank: „Dann können sich Musiker darauf setzen – das ist immer schön für eine Fußgängerzone.“

Aus Stahl und Aluminium sei die Plattform stabil gebaut und mit Gehwegplatten beschwert, sagt Horst. Finanziert wurde sie wie die Telefonzelle aus den Erlösen der von ihm veranstalteten Musiknächte, und wie bei der Telefonzelle hat die Standort-Suche gedauert. Jetzt geht es am Sonntag an der Ecke Bek- und Kirchenstraße los. Stimmung solle die Plattform in die Stadt bringen. Und: „Es geht nur um den Gag, damit man über Itzehoe spricht.“

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