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Norddeutsche Rundschau

11. Dezember 2017 | 18:41 Uhr

Auf Nortorf rollt Lkw-Lawine zu

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Ab Herbst: Mehrere tausend Lkw-Ladungen mit Erde und Sand

shz.de von
erstellt am 09.Apr.2015 | 15:17 Uhr

Die Gemeinde Notorf richtet sich auf umfangreiche Bauarbeiten in Sachen erneuerbare Energie ein. Entsprechende Informationen gab Bürgermeister Manfred Boll jetzt im Rahmen der Jahresversammlung des CDU-Ortsverbandes (siehe auch Bericht unten).

Aktuell liefen in Schotten l noch Verkabelungsarbeiten der Schleswig-Holstein Netz AG, mit denen die Anbindung der Windkraftanlagen an das öffentliche Netz sichergestellt werden solle. Dazu gehöre auch das Umspannwerk Wetterndorf, das kurz vor der Fertigstellung stehe. Hier solle der Strom aus acht Windkraftanlagen eingespeist werden. In diesem Zusammenhang teilte Boll mit, dass die Procon-Anlage in Rehweg inzwischen an einen Investor aus Düsseldorf verkauft worden sei.

Im Zusammenhang mit der Energiewende werde in Nortorf aber auch sonst „noch eine ganze Menge passieren“, kündigte Boll an. Damit verwies er auf eine Erneuerung des Umspannwerks Nortorf, den Rückbau der Altanlage und möglicherweise auch den Bau einer Konverterstation für Nordlink. „Die Bauarbeiten sollen im Herbst beginnen“, teilte der Bürgermeister mit. Dafür sollen mehrere tausend Lkw-Ladungen Erde abgefahren und ebenso viel Sand angefahren werden. Für die Transporte solle die Verbindungs-Baustraße von Rehweg bis Schotten neu ertüchtigt werden.

Im Zusammenhang mit den Entscheidungen für diese großen Baumaßnahmen für den Ausbau der Windenergie dankte Manfred Boll dem Parteivorsitzenden Gerd Widderich, der sich stark für dieses Ziel eingesetzt habe. „Sie bringen Einnahmen für die Gemeinden, auf die man nicht verzichten sollte“, mahnte Boll und führte höhere Gewerbesteuereinnahmen vom Netzbetreiber Tennet an. „Wir dürfen uns gegen Windkraftanlagen nicht abschotten. Das wäre eine Schande gewesen“, stellte der Bürgermeister heraus.

Erfreut zeigte sich Manfred Boll aber auch über ein bescheidenes Einwohner-Wachstum in seiner Gemeinde. So sei jetzt nämlich ein weiterer Bauplatz im Neubaugebiet „An der Ziegelei“ verkauft worden.

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