Produktiv gelernt : Auf in die Ausbildung

Abschluss geschafft (v. l.):  Tom-Luca Ahmling, Michael Daneljan, Marcel Boll, Melvin Mahrt, die betreuenden Lehrerinnen Gabriela Engelmann und Levke Hansen, Nico Schmidt, Jerrit Hentrich, Anna-Lena Peters, Cindy Matthissen und  Dennis Boehm.
Abschluss geschafft (v. l.): Tom-Luca Ahmling, Michael Daneljan, Marcel Boll, Melvin Mahrt, die betreuenden Lehrerinnen Gabriela Engelmann und Levke Hansen, Nico Schmidt, Jerrit Hentrich, Anna-Lena Peters, Cindy Matthissen und Dennis Boehm.

Dicht am Beruf: So läuft das Produktive Lernen bei der Gemeinschaftsschule am Lehmwohld. Mit Erfolg.

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08. Juli 2014, 17:00 Uhr

Viel praktische Arbeit in Unternehmen, dazu Zeit auf der Schulbank: Das ist das Produktive Lernen an der Gemeinschaftsschule am Lehmwohld. Die erste Generation hat das Projekt erfolgreich durchlaufen und ist von der Schule verabschiedet worden.

14 Schülerinnen und Schüler wagten im Sommer 2012 den Schritt ins Produktive Lernen. Hinter ihnen liegen zwei erlebnisreiche Jahre mit unterschiedlichen Trimester-Praktika und begleitendem Unterricht – zwölf von ihnen starten im August in die Berufsausbildung und sind stolz auf ihre Ausbildungsverträge zum Beispiel als Maschinen- und Anlagenführer, Kfz-Mechatroniker, Fachkraft für Lagerlogistik, Anlagenmechaniker für Heizung und Sanitär, Tischler, Fachkraft für Systemgastronomie, Textilreinigerin und Koch. Damit werde auch dem Fachkräftemangel auf dem Arbeitsmarkt entgegengewirkt, betont Levke Hansen, die die Schüler mit ihrer Kollegin Gabriela Engelmann betreute.

Vor dem Start in das Produktive Lernen sei das Schulleben für die Jugendlichen nicht immer einfach gewesen. Doch durch die selbstständigen Tätigkeiten während der Praktika hätten sie erkannt, wofür sie eigentlich lernen. „Dabei entdeckten sie vermehrt ihre Stärken und Neigungen“, schildert Levke Hansen. „Sie konnten sich mehr und mehr in die Arbeitsprozesse der Unternehmen einbringen, was ihnen wiederum aus betrieblicher, schulischer und familiärer Sicht Respekt und Anerkennung einbrachte.“

Daher ließen es sich die Absolventen auch nicht nehmen, den Bewerbern für das neue Schuljahr ihr Projekt vorzustellen. Krönender Abschluss der zwei Jahre im Produktiven Lernen war die Klassenfahrt nach Berlin. Deren Motto passte zu dem neuen Lebensabschnitt, der nun beginnt: „Hinter dem Horizont geht es weiter“.

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