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Norddeutsche Rundschau

20. Oktober 2017 | 14:52 Uhr

Auf der Suche nach Steinburger Gastfamilien

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

von
erstellt am 28.Mai.2014 | 05:00 Uhr

„Holen Sie sich die Welt nach Hause!“ Nach diesem Slogan findet Katja Stümer Gastfamilien für ausländische Schüler. Bisher war die
33-jährige Brunsbüttelerin vor allem im Bereich Dithmarschen aktiv, nun kommt Steinburg hinzu.

Katja Stümer arbeitet freiberuflich für die Austauschorganisation Eurovacances. Sie unterstützt deutsche Schüler, die ein Auslandsjahr anstreben, oder holt Schüler aus anderen Ländern hierher. „Gerade in Asien ist der deutsche Familienalltag richtig beliebt“, sagt sie. Die Zahl der interessierten Jugendlichen wächst, 50 bringe das Unternehmen in diesem Jahr nach Deutschland. Sie hat Profile vorliegen von 15 Kandidatinnen und Kandidaten im Alter von 15 bis 18 Jahren, „ganz unterschiedliche Typen“. Fast alle sind aus Taiwan, einer stammt aus Dagestan. Rund um Itzehoe werden konkret drei Gastfamilien gesucht.

Ende August werden die Schüler erwartet, der Aufenthalt dauert zwischen fünf und elf Monaten. Auch Wechsel der Familie nach einigen Monaten sind möglich. Zurzeit betreut Katja Stümer in Dithmarschen drei Taiwanesen und einen Kanadier, ab August möchte sie in ihrem Bereich, dem südwestlichen Schleswig-Holstein, acht bis neun Jugendliche unter ihrer Fittiche bringen. Wichtig sei, dass sie sich regional verteilen, damit nicht Schüler aus demselben Kulturkreis in der Gruppe unter sich bleiben. Denn das Ziel lautet: „Ein Austauschjahr soll immer was Positives für beide Seiten haben.“

Für Kost und Logis erhalten die Gastgeber 200 Euro im Monat. „Wir sind die einzige Organisation, die Gastfamilien auch etwas zahlt“, sagt Katja Stümer. „Wir gehen davon aus, dass es keiner wegen des Geldes macht.“ Aber es solle auch Familien mit weniger Einkommen die Entscheidung für einen Gastschüler erleichtern.

Die Jugendlichen werden in einem mehrwöchigen Kurs auf ihren Deutschland-Aufenthalt vorbereitet. Die Auswahl trifft die Gastfamilie nach einer Mischung aus Sympathie auf den ersten Blick und Gemeinsamkeiten, sagt Katja Stümer. Schön, aber kein Muss, seien eigene Kinder der Gastgeber, die mit ihrer Freizeitgestaltung beispielsweise in Vereinen bei der Integration helfen. Und nicht nötig sei ein touristisches Programm für die ausländischen Jugendlichen: Dafür habe Eurovacances einen europaweit tätigen Partner.

Für Interessenten ist Eile geboten, wie die Brunsbüttelerin unterstreicht: „Es sollte binnen zwei Wochen unter Dach und Fach sein.“>

Kontakt: 0151/14144514 oder Mail an katja-stuemer@gmx.de. Infos: www.eurovacances.de.

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