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Auf der Berufsmesse suchen Schüler ihren Traumjob

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Infoabend an der Gemeinschaftsschule am Lehmwohld / Nicht für alle Schüler gab es noch Praktikumsplätze

von
erstellt am 25.Nov.2015 | 00:32 Uhr

Im kommenden Mai ist das erste Praktikum geplant, im Januar die Werkstatttage an der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein: Die Schüler der 8. Klassen der Gemeinschaftsschule am Lehmwohld konnten jetzt an einem Berufsinformationsabend im Pädagogischen Zentrum erste Kontakte zu Unternehmen knüpfen. Oliver Schmidt, Schulbeauftragter für Berufsorientierung, sagte: „Die Schüler sollen sich informieren, welche Unternehmen es in der Region gibt. Die meisten haben noch nie mit einem Chef gesprochen. Ich hoffe, dass sie es schaffen, über ihren Schatten zu springen.“ Anhand eines Fragebogens konnten sich die Schüler über die Wirtschaftspartner, ihre Ausbildungswege und Ausbildungsvoraussetzungen informieren.

Niclas Lewkowiz fragte sich ganz gezielt bei der Sparkasse Westholstein durch. „Ich möchte gerne in die Sparkasse hineinschnuppern, weil ich Interesse an der Kundenberatung habe“, sagte der 13-Jährige. Nach seinem Schulabschluss könne er sich aber auch das Fachabitur am Regionalen Berufsbildungszentrum vorstellen. Für einen Praktikumsplatz für den Mai war er allerdings viel zu spät dran – diese sind alle vergeben. Einzig für die Herbstferien konnte Ausbildungsleiterin Sybille Wolf-Aurich noch Plätze anbieten. „Wir nehmen jedes Jahr rund 80 Schülerpraktikanten auf“, sagte sie. Für die Ausbildung und ein Praktikum müsse man sich mindestens ein Jahr im Voraus bewerben.

Irina Hetzel, die ihren Sohn begleitete, erklärte: „Die Schule ist einfach zu spät dran. Die meisten Praktikumsplätze sind vergeben.“ Ganz so schlimm sah es nicht bei allen Wirtschaftspartnern aus. Das Autohaus May und Olde hat für Mai noch zwei Praktikumsplätze frei. Janne Steckel (15) Jahre, und Vivien Bendlin (13) verlassen sich aber nicht nur auf die vertretenen Betriebe, sondern bewerben sich auch initiativ. „Ich möchte gerne Automobilkauffrau werden. Diesen Wunsch habe ich schon sehr lange“, so Janne Steckel. Die Schülerin hat bereits ein Praktikum bei Mercedes absolviert.. „Ich möchte Menschen mit ihrem Auto glücklich machen.“

Mitschülerin Vivien Bendlin sagt: „Es ist ein Bereich, der mich interessiert.“ Die Messe sei gelungen: „Ich finde es gut, dass man etwas über die Betriebe erfährt.“ Bei May und Olde wollen sich die beiden online bewerben.

Oliver Schmidt: „Ich bin mit dem Ablauf zufrieden. Viele motivierte Gesichter, positives Feedback der Kooperationspartner. Ich freue mich auch, dass viele Eltern hier sind. Das ist total wichtig.“


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