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Auch in Wewelsfleth bildet sich ein Netz von Helfern

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Auch die Gemeinde Wewelsfleth erlebte eine positive Resonanz auf ihren Aufruf, die ausländischen Mitbürger im Dorf zu unterstützen. In Wewelsfleth wurden bisher 23 Migranten, unter anderem aus Indien, Eritrea und Syrien, untergebracht. „Wir wollen versuchen, ein Netzwerk aufzubauen, um den Menschen das Leben in der Fremde zu erleichtern“, erklärt Bürgermeister Delf Bolten.

Bei einem ersten Treffen kamen fast zwanzig Wewelsflether, die nicht nur bei Behördengängen und Arztbesuchen helfen wollen. Mit Antje Giering und Werner Jentsch sind auch zwei Lehrer für Englisch und Deutsch dabei, die den Asylbewerbern bei der Verständigung helfen wollen. Bisher versucht Pramjet Kauer ohne besondere Sprachkenntnisse zu dolmetschen. Die junge Inderin spricht selbst Hindi, ein anderer Immigrant übersetzt Pramjet Kauer wieder in eine andere Sprache. „Wir werden uns mit Händen und Füßen, auf Deutsch oder Englisch unterhalten“, begrüßte Bolten jetzt Einheimische und Neubürger im Pastorat zu einem Kennlernnachmittag. Er hat eine Broschüre über das Dorf als Wegweiser für die ausländischen Bürger zusammengestellt. „Viele Bilder und eine Straßenkarte, wo die zentralen Punkte wie Kindergarten, Schule, Kaufläden und Arztpraxen eingezeichnet sind.“ Außerdem soll zusammengetragen werden, was in den Familien noch benötigt wird. Nach den Osterferien will Werner Jentsch mit dem Deutschunterricht beginnen. Wie groß der Bedarf ist und wo der Unterricht stattfindet, soll noch abgeklärt werden.

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erstellt am 03.Apr.2015 | 12:12 Uhr

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