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Norddeutsche Rundschau

21. Oktober 2017 | 22:06 Uhr

Weinfest : Auch Dithmarscher lieben Moselweine

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Weinfest in Burg: Wieder einmal kamen die Winzer Julius Simon und Markus Görgen von Senheim an der Mosel in den Luftkurort, um ihre Weine anzubieten. In stilechtem Ambiente wurde zünftig gefeiert.

shz.de von
erstellt am 30.Aug.2013 | 05:31 Uhr

Julius Simon und Markus Görgen aus Senheim an der Mosel freuten sich über ein Wiedersehen mit guten, alten Bekannten und Freunden. Bereits seit 1995 sind die Winzer immer wieder zu Gast im Luftkurort. „Vor 18 Jahren lud uns Georg Herwig ein, hier in dem schönen Ort bei einem Weinfest unsere edlen Tropfen auszuschenken. Wir nahmen die Idee an, waren inzwischen auch dreimal beim Burger Holzmarktfest dabei. Wir kommen immer wieder gern“, erzählte Görgen.

Nun wurde das inzwischen 5. Burger Weinfest gefeiert und die vielen Gäste überzeugten davon, dass auch Dithmarscher die Moselweine zu schätzen wissen. Veranstalter war die Gemeinde, deren Bürgermeister Hermann Puck gemeinsam mit Mitorganisatorin Elke Goehke-Kollhorst, Vorsitzende des Tourismusausschusses, das Fest eröffnete.

In der Bökelnburghalle hatten nicht nur die Winzer ihren Stand aufgebaut. Gastwirt Benjamin Hamann (Holsteinisches Haus) bewirtete die Besucher und bot zudem Bier und Erfrischungsgetränke an. Musikalisch sorgte die Buchholzer Blaskapelle Mixed Up für absolute Hochstimmung bei Tanz- und Blasmusik bis spät in die Nacht.

„Wir lieben Bayern und die Trachten, auch wenn wir durch und durch Dithmarscher sind und auch bleiben werden“, sagten Manfred und Hildegard Gentz aus Burg lachend. Das Paar hielt es beim „Holzmichl“ oder typischer Egerländer Blasmusik ebenso wenig auf den Sitzplätzen wie andere Tänzer. Unter den Gästen auch Urte und Georg Herwig, die mit den Winzern auf ein schönes Fest anstießen.

Markus Görgen und Julius Simon sind so genannte Steillagenwinzer. 30 000 einzelne Reben wachsen auf den fünf Hektar Hängen von Markus Görgen, 25 000 Reben auf vier Hektar Land von Julius Simon. „Das hört sich für einen Landstrich, in dem auf riesigen Feldern Kohl angebaut wird, wenig an. Vier oder fünf Hektar Land hat hier ja mancher gleich hinterm Haus“, meinten die Winzer schmunzelnd. Gekeltert würden überwiegend Riesling-Weine, eine weiße Rebsorte, die fast ausschließlich an Steilhängen angebaut werde, und die hohes Ansehen auch auf internationalen Märkten genieße. Die Moselwinzer hatten aber auch Rotwein mitgebracht, der auf Verbraucherwünsche hin gekeltert wird.

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