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Norddeutsche Rundschau

23. Oktober 2017 | 02:56 Uhr

Atommüll: Ausschuss bleibt hart

vom

Bürgermeister berichtete von Gespräch mit Habeck

shz.de von
erstellt am 18.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Brunsbüttel | Bevor er zum "Bürgerdialog" ins Elbeforum fuhr, hatte sich Energiewendeminister Robert Habeck am Dienstag bereits mit Bürgermeister Stefan Mohrdieck, Vertretern der Ratsfraktionen sowie den Kreis-Grünen aus Dithmarschen und Steinburg getroffen. Thema, natürlich: Zwischenlager Brunsbüttel.

Informationen über den Verlauf des Gesprächs mit Robert Habeck bezüglich der theoretisch denkbaren Lagerung von 21 Castorbehältern forderten die Hauptausschussmitglieder im Rahmen ihrer jüngsten Sitzung.

"Wir hoffen, dass der Standpunkt der Stadt Brunsbüttel unmissverständlich dargelegt wurde und Minister Habeck die Information aufgenommen hat, dass wir weder die Lagerung von Atommüll anderer, noch den Umschlag von Castorbehältern in Brunsbüttel unterstützen", so der eindeutige Tenor aus dem Ausschuss.

Robert Habeck habe keine konkreten Aussagen getroffen, wie es in dieser Angelegenheit weitergeht, erklärte Mohrdieck. Jedoch habe der Energiewendeminister Wohlwollen hinsichtlich einer Zusammenarbeit und besseren Kommunikation mit der Stadt gezeigt.

Gerade die Kommunikation war nicht immer zur Zufriedenheit der Brunsbütteler Verantwortlichen gelaufen. So hatte der Bürgermeister erst aus einem Pressebericht erfahren, dass das Zwischenlager ins Spiel gebracht worden war für hochradioaktiven Müll. Gegenüber unserer Zeitung hatte der Minister am Rande des Bürgerdialogs betont: "Wir nehmen nicht alle 21 Castoren aus Sellafield. Es muss mindestens ein zweites Bundesland geben, das mitmacht." Dann bliebe für Brunsbüttel eine Zahl "zwischen fünf und zehn".

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