Nord-Ostsee-Kanal bei Brunsbüttel : Arp zum Schleusenbau: „Kanal darf nicht zum Nadelöhr werden“

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Im Modell die Pläne für die Schleusenmeile: Die linke Fahne markiert den Standort für die fünfte Schleusenkammer, die Fahne vorne die Baufähre, mit der Besucher zur Baustelle gefahren werden.
Im Modell die Pläne für die Schleusenmeile: Die linke Fahne markiert den Standort für die fünfte Schleusenkammer, die Fahne vorne die Baufähre, mit der Besucher zur Baustelle gefahren werden.

Der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Hans-Jörn Arp unterstreicht die Bedeutung des größten Wasserbauprojekts in Europa.

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12. Oktober 2018, 11:45 Uhr

„Ab jetzt muss gebaut werden“, sagt der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Hans-Jörn Arp zum Bericht des Bundesverkehrsministeriums zum Bau der fünften Schleusenkammer in Brunsbüttel.

 

„Mit der fünften Schleusenkammer in Brunsbüttel verwirklicht der Bund das größte Wasserbauprojekt in Europa“, so Arp. „Dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt können wir keinen Vorwurf machen, sie haben den Auftrag korrekt ausgeschrieben.“ Allerding seien in den vergangenen Jahren viele Kapazitäten in dem Bereich „abhandengekommen“. Das Hauptproblem der Kostensteigerung und im Zusammenhang mit der Verzögerung sei jedoch die vorangegangene Kampfmittelräumung, „die viel mehr Bomben zum Vorschein brachte, als vorher erwartet“, so Arp.

Weiterlesen: Fünfte Schleuse in Brunsbüttel wird „viele, viele Jahre später“ fertig

Er äußerte zudem Kritik am deutschen Vergaberecht. „Das Ende der Fahnenstange ist erreicht. Der Hauptauftragnehmer muss gewährleisten, dass es keine weiteren Kostensteigerungen und Zeitverzögerungen geben wird.“ Denn das sei unstrittig: Der Nord-Ostsee-Kanal ist für die Wirtschaft in Schleswig-Holstein von großer Bedeutung und darf nie zum Nadelöhr für die Schifffahrt werden“, unterstrich Arp die Bedeutung des Projektes.

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