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Armut hat viele Gesichter - Diskussion mit Direktkandidaten

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Meldorf | Armut hat viele Facetten - aber keine Lobby. Wie lässt sich gegensteuern? Gibt es neue Lösungswege für Teilhabe und Gerechtigkeit? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt von Podiumsdiskussionen in Meldorf, Breklum und Flensburg, zu der die jeweiligen Direktkandidaten für die Bundestagswahl am 22. September eingeladen sind. Der Auftakt findet am Montag, 19. August, um 18 Uhr in der Ditmarsia in Meldorf für den Wahlbezirk 3 (Dithmarschen-Süd und Steinburg) statt. Die Moderation der dreistündigen Veranstaltung übernimmt neben dem Leiter des Christian Jensen Kollegs, Friedemann Magaard, der Pressesprecher der Nordkirche, Frank Zabel.

Das Christian-Jensen-Kolleg will auf diesem Wege Politiker, Experten aus Diakonie und Kirche sowie Bürger in einen konstruktiven Dialog bringen. "Wir brauchen Menschen, die sich stark machen für die Schwachen", bringt Magaard die Grundidee der Veranstaltungsreihe auf den Punkt. Es gehe darum, sich einzumischen in eine aktuelle politische Debatte.

Nicht nur das Publikum werde von dem Diskurs profitieren, sondern auch die Politiker, ist sich Magaard sicher. "Sie werden neue Sichtweisen zum Thema Armut entwickeln." Um das zu überprüfen, ist in zwei Jahren eine Folgeveranstaltung geplant.

Wie schnell der Absturz in Armut sich vollziehen kann, wird deutlich, wenn man sich die rasant steigenden Kosten für den Lebensunterhalt vergegenwärtigt: Lebensmittel werden teurer. Wohnraum entweder nicht bezahlbar oder nicht bewohnbar. Landesweit sind 10 000 Menschen wohnungslos oder von akuter Wohnungsnot bedroht. Energiekosten sind seit dem Jahr 2000 um 75 Prozent gestiegen.

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erstellt am 17.Aug.2013 | 07:26 Uhr

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