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Itzehoe-Land : Arbeitsintensives Jahr für die Amtswehren

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Zu über 100 Einsätzen mussten die Wehren aus dem Amt Itzehoe-Land im vergangenen Jahr ausrücken.

Mehr als 100 Einsätze galt es im vergangenen Jahr für die Wehren des Amtes Itzehoe-Land abzuarbeiten. Neben 28 technischen Hilfeleistungen standen auch 39 Brandeinsätze, sieben Brand- und Hilfeleistungseinsätze, 22 Übungseinsätze und zehn Fehlalarme auf dem arbeitsintensiven Programm der 16 Wehren. Das wurde in dem vom Amtswehrführer Thorsten Beuck vorgetragenen Jahresbericht deutlich.

Rund 80 Feuerwehrleute und zahlreiche Gäste, zu denen unter anderem auch befreundete Amtswehrführer aus dem Kreis Steinburg gehörten, begrüßte Beuck zur Jahresversammlung der Amts-Wehren auf dem Hof Ahmling in Schlotfeld.

Neben dem üblichen Pflichtprogramm erfreuten sich die Feuerwehrleute auch an zahlreichen informativen und geselligen Veranstaltungen. Als weniger erfreulich sah Beuck jedoch die Verfügbarkeit der eigentlich 150 Atemschutzträger. „Da einige Kameraden entweder die arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung oder den jährlichen Teststreckenlauf beim Kreisfeuerwehrverband in Nordoe versäumt hatten, standen 32 Atemschutzträger nicht zur Verfügung“, erklärte Beuck und kündigte gleichzeitig an, dass mit Informationen und organisatorische Maßnahmen die Verfügbarkeit schon jetzt wieder auf 82 Prozent gesteigert werden konnte. „Als dauerhaftes Ziel streben wir eine Verfügbarkeit von 95 Prozent an“, fügte er hinzu.

Im weiteren Verlauf der Versammlung berichtete Hauke Kloth als Jugendgruppenleiter über die Arbeit der Jugendfeuerwehr Oldendorf. In diesem Zusammenhang wurde auch noch einmal auf die erst neu gegründete Kinderfeuerwehr in Heiligenstedten hingewiesen. „Gleich am ersten Tag wurde das Maximalpensum erreicht, so dass es jetzt bereits eine Warteliste gibt“, freute sich Beuck und dankte allen Ausbildern und Betreuern für ihr Engagement.

Den Abschluss der Versammlung bildeten Ehrungen und Beförderungen. Gemeinsam mit dem stellvertretenden Kreiswehrführer Bernd Pusch beförderte Beuck den Wehrführer der Feuerwehr Oldendorf, Heiko Mohr, zum Hauptlöschmeister drei Sterne sowie Björn Fels, stellvertretender Wehrführer in Kaaks, und Daniel Bredenbek, Gruppenführer in Peissen, zu Oberlöschmeistern. Geehrt wurde Helmut Fels, der bis zum vergangenen Jahr 18 Jahre lang an der Spitze der Feuerwehr in Kaaks stand. Hingewiesen wurde zudem auf das im Juli in Kleve stattfindende Amtsfeuerwehrfest in Krummendiek. Die dortige Wehr richtet es anlässlich ihres 125-jährigen Bestehens aus.  

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