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Norddeutsche Rundschau

12. Dezember 2017 | 20:36 Uhr

Arbeitsgruppe soll Ideen entwickeln

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

von
erstellt am 22.Okt.2014 | 16:02 Uhr

Für das Zukunftskonzept Daseinsvorsorge für Wilster und die Wilstermarsch soll eine Arbeitsgruppe die lokalen Möglichkeiten für die Gemeinde Beidenfleth herausarbeiten und sondieren. Das empfahl der Vorsitzende des Umwelt- und Sozialausschusses, Volker Ahrens, auf einer Sitzung im Gasthof Frauen. Er fand damit die Zustimmung des Ausschusses und der weiteren Teilnehmer aus der Gemeindevertretung. Die geplante Arbeitsgruppe, an der sich alle interessierte Bürger beteiligen können, soll Ideen entwickeln und lokale Projekte „ausbrüten“, um diese hieb- und stichfest der Gemeindevertretung vorzuschlagen, sagte Volker Ahrens. Das erste Treffen der an der Arbeitsgruppe interessierten Bürgerinnen und Bürgen findet am Donnerstag, 13. November, um 19.30 Uhr im Gasthof Frauen statt.

Wie Bürgermeister Peter Krey ergänzte, könnte sich die Arbeitsgruppe auch mit den Möglichkeiten eines altengerechten Wohnens in der Gemeinde und mit der Zukunft des Markttreffs befassen. Aktuell konnte er jedoch mitteilen, dass der Betreiber des Markttreffs, der Wilsteraner Edeka-Kaufmann Ralf Maron, seinen Vertrag mit der Gemeinde auf jeden Fall bis zum Jahr 2018 erfüllen werde. Es bleibe also noch Zeit bis 2017, um sich über den Fortbestand des Markttreffs Gedanken zu machen.

Besorgt äußerten sich Volker Ahrens und Horst-Peter Egge als unmittelbarer Anwohner über den Zustand des Dorfteiches. Das Ufer, so berichteten sie übereinstimmend, sei stark beschädigt und überwuchert. Neben der Gemeinde in ihrem Bereich seien auch die übrigen Anwohner verpflichtet, ihren Uferstreifen sauber zu halten, zu unterhalten, zu pflegen und zu sichern. Eine Möglichkeit, den jetzigen Zustand zu verbessern sei, dass die Gemeinde in Absprache mit den Anliegern eine Firma mit der Ufersicherung beauftragt. Wolfgang Stenzel regte an, den Teich zum Beispiel durch einen Springbrunnen und durch Beleuchtung attraktiver zu machen. Über diesen Vorschlag könnte beispielsweise die zu bildende Arbeitsgruppe beraten.

Zur Breitbandversorgung in der Wilstermarsch sei die Ausschreibung raus. Die Umfrage unter den Bewohnern habe einen erfreulich starken Rücklauf gehabt. Erfahrungen in anderen Amtsbereichen hätten gezeigt, dass die Zahl der tatsächlich gewünschten Hausanschlüsse deutlich höher sei. Eine Anschlussquote von 60 und mehr Prozent sei keine Utopie.

Die Mühle „Hoffnung“ auf dem Beidenflether Stördeich war ein weiteres Thema im Ausschuss. Wie Peter Krey aus einem Gespräch mit dem Architekten berichtete, sollen jetzt die drei restlichen Außenplatten an der denkmalgeschützten Mühle erneuert werden, so dass dann diese Außensanierung abgeschlossen sein wird. Bereits im Oktober 2011 hatten Geert und Petra Kannegieter mit der Demontage der Mühlenflügel eine über mehrere Jahre geplante Reparatur- und Sanierungsmaßnahme der Mühle eingeleitet. Im nächsten Jahr möchten die Eigentümer den Mühlenkopf abnehmen, diesen vor Ort sanieren und dann wieder aufsetzen, teilte Krey mit.

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