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Norddeutsche Rundschau

23. Oktober 2017 | 06:39 Uhr

Arbeiten am Multifunktionsplatz beginnen

vom

shz.de von
erstellt am 17.Mai.2013 | 03:59 Uhr

KELLINGHUSEN | Was lange währt, wird endlich gut. Im Falle des geplanten Multifunktionsplatzes an der Danziger Straße mussten sich Kinder und Jugendliche rund fünf Jahre in Geduld üben. Jetzt geht es dort mit Volldampf voran. "Darüber sind wir sehr froh", sagt Lars Wiegand (BFK), Vorsitzender des zuständigen Sozialausschusses. Auf der Wiese zwischen der Kita "Wilde 13" und der Sporthalle der Gemeinschaftsschule (GMS) ist die 22 mal 13 Meter messende Fläche bereits abgesteckt. Aktuell ist Torsten Kunstmann von der Firma von Oertzen damit beschäftigt, die Tragschicht einzubauen. Mit einem Sportboden versehen, soll der umzäunte Sportkäfig am Ende in blau/weißer Farbgebung erstrahlen. Kinder und Jugendliche können dort dann Fuß-, Hand- und Basketball oder Volleyball spielen. "Entstanden ist die Idee des Multifunktionsplatzes durch einen Streit ", erinnert sich Stadtjugendpfleger Karsten Hanstein. Kinder kickten auf der Rasenfläche eines Wohnblocks, Mieter beschwerten sich und informierten die Presse (wir berichteten). Stadtjugendpflege und das Kinder- und Jugendparlament transportierten den Fall in die städtischen Gremien. Dort bestätigte sich die Elternklage, dass im Bereich der Danziger Straße zwar Spielplätze, jedoch keinen einziger Bolzplatz vorhanden sei. Aus dieser Notlage heraus bot Hanstein zunächst Fußball für Jugendliche ab der fünften Klasse in der Grundschulturnhalle an. "Aus dieser Gruppe kam dann auch die Idee für den Multifunktionsplatz", sagt Hanstein. Ein von ihm präsentiertes Konzept wurde im Sozialausschuss positiv beschieden und passierte auch die Ratsversammlung. "Wichtig war für uns, dass für die mit rund 65 000 Euro veranschlagte Maßnahme Fördermittel über das Holsteiner Auenland bereit standen", erklärt Wiegand. Als dritter im Bunde überzeugte Schulverbandsvorsteher Malte Wicke (BFK) die Verbandsmitglieder, die schulische Grünfläche für das Vorhaben kostenfrei zur Verfügung zu stellen. "Als lernortnahes Areal kann der Platz auch als Ergänzung des Nachmittagsangebots genutzt werden", so Wicke.

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