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Norddeutsche Rundschau

12. Dezember 2017 | 09:53 Uhr

Anton Brade

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 26.Okt.2015 | 11:19 Uhr

Er hatte einfach mal „Lust auf etwas Neues“: Mit dieser Einstellung stampfte Anton Brade (52) ein im Norden bislang wohl einmaliges Kulturprojekt aus dem Boden. 25 Wochen lang feuerten er und seine Mitstreiter in der Alten Schule von Wilster ein kulturelles Feuerwerk ab. Es wurde getanzt, musiziert und Theater gespielt. Die 25 Wochen sind inzwischen fast nahtlos in den „Kulturimbiss“ übergegangen, bei dem es noch bis zum Jahresende Schmackhaftes für Leib und Seele gibt.

In Wilster war der gebürtige Kieler eher durch Zufall gelandet. 30 Jahre lang lebte Anton Brade in Berlin. Der gelernte Keramiker tummelte sich dort auf vielen Ebenen der Kulturszene. Bis heute hat er dort noch eine eigene Ballhaus-Band. Seine besondere Leidenschaft aber ist der Tanz – und die wollte er mit möglichst breiten Gesellschaftsschichten teilen. „In Berlin wäre mein Projekt vielleicht ein bisschen untergegangen. Aber hier gibt es den Freiraum, da fällt es noch auf und schlägt Wellen.“ Und genau das sei die ganz große Chance für sein Projekt, mit dem er schon Besucher aus dem ganzen Norden in die Marsch gelockt hat.

In der Stadtwerkstatt Wilster fielen seine Ideen auf fruchtbaren Boden. Brade gelang es, ein rühriges Team zusammenzustellen. „Ich bin sehr dankbar für diese Unterstützung“, gibt er sich bescheiden. Ansonsten lebt er nach der Devise von Josephine Baker: „Unsere Träume können wir erst dann verwirklichen, wenn wir uns entschließen, daraus zu erwachen.“

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