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Norddeutsche Rundschau

15. Dezember 2017 | 04:15 Uhr

Geehrt : Ansgarkreuz für „Riesen-Engagement“

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Gisela und Markus Koch aus der St. Jakobi-Gemeinde in Itzehoe-Tegelhörn erhalten höchste Auszeichnung der Nordkirche.

shz.de von
erstellt am 13.Jan.2014 | 05:00 Uhr

„Weil wir eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, lasst uns ablegen alles, was uns beschwert.“

Diesen Bibelvers aus dem Hebräerbrief hatte Propst Dr. Thomas Bergemann für das Ehepaar Gisela und Markus Koch ausgesucht. Die beiden seien Teil einer Wolke, die einhülle und der Gemeinde so Geborgenheit verleihe, erklärte er. Gestern verlieh Bergemann Markus und Gisela Koch im Rahmen eines Gottesdienstes in St. Jakobi das Ansgarkreuz, die höchste Auszeichnung der Nordkirche.

Es ist eine nach dem Vorbild einer Kreuzfibel gestaltete Anstecknadel, dessen Original in der Wikingerstadt Haithabu gefunden wurde. Dort wirkte einst Ansgar, der Apostel des Nordens. Verliehen wird die hohe Auszeichnung an Gemeindemitglieder, die sich vorbildlich für den tätigen Glauben in der Öffentlichkeit einsetzen – so wie Gisela und Markus Koch. Sie sind, so Markus Koch, „in die Gemeinde reingewachsen“.

Den Anfang bildete die Jugendarbeit, damals noch in Kremperheide. Nach dem Wechsel in die Kirchengemeinde St. Jakobi in Tegelhörn beteiligten sie sich weiterhin aktiv in der Gemeinde. „Es war eine Glaubensfrage“, sagte Markus Koch. Weil er seinen Glauben gefunden habe, bringe er sich in den verschiedensten Aufgaben für die Kirche mit ein. Dazu gehören bei ihm vor allem seit 1990 die Arbeit im Kirchengemeinderat, seine Aufgaben als Prädikant, aber auch alles, was Bauen und Technik betrifft. Gisela Koch kümmert sich in der Gemeinde vorwiegend um die Kindergottesdienste und die Außenanlagen der Kirche. Sie war außerdem früher auch Mitglied im Kirchengemeinderat.

„Gisela Koch hat ein ganz besonderes Händchen für Kinder“, sagte Bergemann anerkennend. „Es ist unendlich wichtig, dass Menschen wie das Ehepaar Koch da sind, wo sich das eigentliche Leben an der Basis der Gemeinde abspielt.“ Auch Pastor Dietmar Gördel dankte dem Ehepaar Koch für das Engagement. „Es ist so gewaltig, dass die beiden, die auch sonst genug um die Ohren haben, sich doch immer hier in der Gemeinde einbringen.“ Die beiden stünden exemplarisch für das „Riesen-Engagement an Ehrenamtlichen in der Kirchengemeinde“. Trotzdem seien sie etwas ganz Besonderes, so Bergemann. „Es ist nicht alltäglich, sich als Ehepaar über viele, viele Jahre so einzubringen. Die beiden haben Zeit, Kraft und Ideen in die Gemeinde gegeben und tun es auch immer noch.“ Aus genau diesem Grund hätten sie die Auszeichnung verdient. Die beiden würden, so der Propst, „von Gott selbst für ihr Tun geehrt und wertgeschätzt“. Nach dem Gottesdienst hatte die Gemeinde bei einem kleinen Empfang noch die Gelegenheit, zu gratulieren und für die geleistete Arbeit zu danken.

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