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Norddeutsche Rundschau

14. Dezember 2017 | 11:26 Uhr

An der Spitze einer tollen Truppe

vom

Amtsvorsteher Dieter Gäthje über seine neue Aufgabe

shz.de von
erstellt am 14.Aug.2013 | 03:09 Uhr

Burg-St. MIchaelisdonn | Seit einer Woche ist er Chef im Amtsausschuss von Burg-St. Michaelisdonn: Klaus-Dieter Gäthje. Der 61-Jährige wurde vor einer Woche einstimmig zum neuen Amtsvorsteher gewählt. Ein Vertrauensbeweis für den Kudener Bürgermeister, der ihm den notwendigen Rückhalt im höchsten Beschlussgremium des vor fünf Jahren aus den Ämtern Burg-Süderhastedt und Eddelak-St. Michaelisdonn fusionierten neuen Amtes signalisiert.

Der Chefposten bedeute für ihn keineswegs, nun das Rad neu erfinden zu wollen, betont Gäthje. Schließlich habe sein Vorgänger Hans-Peter Reimers einen vorbildlich bestellten Acker hinterlassen. Schon nach dem plötzlichen Tod des Großenraders sei er gefragt worden, ob er die Verantwortung übernehmen möchte, erzählt der Landwirt. Doch Gäthje mochte nicht so kurz vor Ende der Legislaturperiode einsteigen, wollte lieber die Wahl im Mai abwarten.

Zur konstituierenden Sitzung hatten ihn die Wählergemeinschaften aus den 14 Gemeinden unisono nominiert. Die Wahl verlief ebenso einmütig. Ein Ergebnis wie im benachbarten Amt Marne-Nordsee, in der der neue Amtsvorsteher Harm Schloe per Losentscheid ermittelt wurde, hätte Gäthje für sich nicht akzeptiert.

In der einen Woche seit seiner Wahl hat der Kudener bereits festgestellt, dass die neue Aufgabe vor allem eins ist: sehr zeitaufwändig. "Wer noch voll im Beruf steht, kann das kaum schaffen." Er selbst hat sich den nötigen Freiraum besorgt: Den Hof hat der Sohn übernommen, den Sitz im Aufsichtsrat der Breitenburger Milchzentrale hat er abgegeben, weitere Ehrenämter möchte er gern stückweise an Jüngere übertragen. Der Passionierte Jäger ist Vorsitzender im Hegering 12. Auch im örtlichen Ringreiterverein führt Gäthje den Vorsitz, im Deich- und Hauptsielverband Kudensee gehört er dem Vorstand an. Und Bürgermeister seiner Heimatgemeinde ist er seit 2003. Um all das auf die Reihe zu bekommen, sei vor allem eins wichtig: "Die Familie muss hinter einem stehen."

Seine politische Familie ist jetzt auch der Amtsausschuss. Und da ist der 61-Jährige überzeugt, an der Spitze einer soliden Mannschaft zu stehen, die das Interesse der 16 000 Einwohner des Amtes vertritt. "Das ist eine tolle Truppe", ist er überzeugt.

Die Herausforderungen gelten in naher Zukunft vor allem dem Erhalt attraktiver Schulen. "Da steht der Amtsausschuss geschlossen hinter", weiß Gäthje. Und er hofft, dass auch die vom Aus bedrohte Grundschule in Hochdonn noch eine Perspektive hat.

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