Theater : Amüsante Überzeugungsarbeit für Frauen bei der Feuerwehr

In vollem Einsatz: (v.li.) Peter Ralfs, Bärbel Schulz, Susanne Pohlmann,         Norbert Fischer, Elfi Nahrwold und Hans Gradert.
In vollem Einsatz: (v.li.) Peter Ralfs, Bärbel Schulz, Susanne Pohlmann, Norbert Fischer, Elfi Nahrwold und Hans Gradert.

Theoterspeelers vun de Ottenbüttler Bürgergill zeigen „Mien Froo is bi de Füürwehr“ – und erhalten viel Applaus.

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21. März 2014, 04:52 Uhr

Die Feuerwehruniformen der drei Damen sitzen perfekt, mit Wissen und Umsicht haben sie die alt gedienten Männer in der Feuerwehr überzeugt. Doch das war nicht immer so. Im plattdeutschen Dreiakter von Ubbo Gerdes „Mien Froo is bi de Füürwehr“ muss bis zu diesem Resultat ganz viel Überzeugungskraft geleistet werden. Das plattdeutsche Stück wird in der Spielsaison der Theoterspeelers vun de Ottenbüttler Bürgergill wie immer auf der Bühne vom Landgasthof Stahfast präsentiert und hat schon für viel Heiterkeit und beste Unterhaltung gesorgt.

Nach der musikalischen Einstimmung durch den Musikzug der freiwilligen Feuerwehr begrüßte Toseggersch Uta Stoldt die Zuschauer im rappelvollen Saal und gab einen kleinen Einblick in das Geschehen des Schwanks ,,in dree Töörns“, bevor sich der Vorhang öffnete.

Ort des Geschehens, das war zu erwarten, ist das Feuerwehrgerätehaus, in dem Brandmeister Gerd Harms (Peter Ralfs) das Sagen hat. Er ist ein absoluter Gegner von weiblichen Mitgliedern in der Feuerwehr, ,,aber“, so klagt er, ,,gegen die Statuten kann man ja nichts machen“. Unterstützt wird er in dieser Meinung von seinem Stellvertreter Hans Hinrichs (Hans Gradert). Harms versucht, wann immer es geht, die erste Feuerwehrfrau in seiner Truppe, Elfi Frieden (Susanne Pohlmann) zu schikanieren. Doch diese lässt sich nicht beirren und übt fleißig alles, was eine Feuerwehrfrau so können muss. Am liebsten mit dem Feuerwehrkollegen Ralf Onnen (Norbert Fischer).Davon ahnt Ehefrau Emmi Harms (Bärbel Schulz) allerdings nichts, die ihren Gerd der Untreue verdächtigt...

Das Publikum dankte den Mimen mit langem Beifall für einen amüsanten Theaternachmittag.

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