Amtswehrfest und Jubiläumsfeier

Die Feuerwehr Wilster demonstrierte das Vorgehen bei einem Unfall, zudem wurde auch eine Fettbrandexplosion gezeigt und die Jugendwehr stellte ihr Können unter Beweis.
1 von 2
Die Feuerwehr Wilster demonstrierte das Vorgehen bei einem Unfall, zudem wurde auch eine Fettbrandexplosion gezeigt und die Jugendwehr stellte ihr Können unter Beweis.

Wewelsflether Kameraden laden zum bunten Wochenende ein / Hohe Auszeichnung für Wewelsfleths Wehrführer Jürgen Schröder

shz.de von
29. Juni 2014, 15:21 Uhr

Amtsfeuerwehrfest und 125-Jahr-Feier – die Kameraden standen am Wochenende in Wewelsfleth im Mittelpunkt. Ein Festumzug durch die Störgemeinde eröffnete Sonnabend das Fest. Hinter der Amtsfahne reihten sich neben der Wewelsflether Wehr und Amtswehrführer Thorsten Heins auch Abordnungen der Nachbarwehren und die Bürgermeister der Amtsgemeinden ein. Auf dem Festplatz waren bereits eine Fahrzeugschau und feuerwehrtechnische Vorführungen aufgebaut.

Heins begrüßte die Ehrengäste, Wehren und zahlreiche Bürger und lud ein: „Habt alle viel Spaß und schnuppert in die Feuerwehr rein.“ Während das Blasorchester Wewelsfleth ein Platzkonzert gab, erhielten die Gäste bei Grillwurst, Getränken und einem großen Kuchenbuffet einen Einblick in die Arbeit der Feuerwehr. Wasserspiele für die Kinder und Informationen für die Jugendlichen und Erwachsenen rund um die verschiedenen Einsatzfahrzeuge zogen die Besucher an. Michael Fares von der Werkfeuerwehr Eon führte die Gefährlichkeit von explodierenden Spraydosen und einem Fettbrand vor. Die Kameraden aus Wilster demonstrierten ein Unfallszenario, bei dem auch hydraulische Spreitzer eingesetzt wurden. Einzig der Auftritt der Cheerleader Panthers aus Krempe fiel buchstäblich ins Wasser: Er musste kurz nach Beginn wegen Starkregens abgebrochen werden.

Mit Festkommers und großem Jubiläumsball feierte die Freiwillige Feuerwehr Wewelsfleth ihr 125-jähriges Bestehen. Wehrführer Jürgen Schröder ging in seiner Festrede auf die Gründung und Geschichte der Wehr ein. „Ich verspreche, dass wir uns weiterhin für die Kameradschaft und die Belange unserer Bürger bei Not und Gefahr einsetzen“, so Schröder. Viel Lob gab es unter anderem von Bürgermeister Delf Bolten, der für „125 Jahre Dienst am Leben“ dankte, vom stellvertretenden Landrat Heinz Seppmann, Amtsvorsteher Helmut Sievers und Pastor Jens Siebmann: „Wenn die Sirene heult bin ich trotzdem ruhig, denn ich weiß, ihr seit im Einsatz für unsere Sicherheit.“

Die Wehr nahm das Jubiläum auch zum Anlass, hohe Ehrungen vorzunehmen. Delf Bolten ehrte Detlef Bolten mit dem Schleswig-Holsteinischen Brandschutzehrenzeichen in Gold für 40 Jahre aktiven Dienst. In Abwesenheit erhielt Uwe Meyer für seine Leistungen als Atemschutzgerätewart das Feuerwehrehrenkreuz in Bronze. Für Gerd Burkhradt gab es das Schleswig-Holsteinische Feuerwehrehrenkreuz in Gold für 25 Jahre als Schriftführer.

Als geheime Verschlusssache war eine Ehrung gelaufen, die erst nach diesen Programmpunkten offenbart wurde. Als jüngster Wehrführer hatte Jürgen Schröder (kl. Foto) das Amt 1998 angetreten und die Wehr seitdem mit persönlichem Geschick und Weitsicht geführt. Pusch und Heins verliehen ihm das Deutsche Feuerwehrehrenkreuz in Silber vom Deutschen Feuerwehrverband.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen