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Rückblick : Amtsfeuerwehren rücken zu 139 Einsätzen aus

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Amtsvorsteher denkt aus finanziellen Gründen über Zusammenlegung von Wehren nach – Kosten ließen sich so besser verteilen

Ehrungen, Beförderungen und der Jahresbericht des Ehrenamtswehrführers Klaus Sachau standen im Mittelpunkt der Jahresversammlung der Wehrvorstände des Amtes Schenefeld .

Die Wehren seien insgesamt 139-mal von der Leitstelle in Elmshorn alarmiert worden. „Das ist ein Rückgang von 35 Alarmierungen“. Hinzu seien 26 Übungen und drei Brandsicherheitswachen gekommen. Weiter erinnerte Sachau an das Wacken Open Air, bei dem die Wehren einmal mehr im Bereich Sicherstellung des Brandschutzes auf einer über 240 Hektar großen Fläche tätig waren.

Im weiteren Verlauf dokumentierte Sachau die Vielfalt der Arbeit in den Wehren, in denen über 500 Feuerwehrkameraden, davon mehr als 30 Frauen, ihren aktiven Dienst leisteten. Über 60 Jungen und Mädchen gehörten außerdem den drei Jugendwehren an. „Wir alle sind aufgerufen, die Kids für den Feuerwehrdienst zu begeistern“, appellierte Sachau.

„Feuerwehrdienst kann nicht zum Nulltarif geleistet werden, was die Ausrüstung anbelangt“, unterstrich Sachau und erinnerte noch einmal daran, dass die Gemeinden in der Pflicht seien, die Wehren so auszustatten, dass sie ihren Auftrag erfüllen könnten. „Das ist notwendig, denn wir stellen den Brandschutz in den Gemeinden an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr ehrenamtlich sicher.“

Auf diesen Punkt ging anschließend auch Amtsvorsteher Dirk Michels ein. Aufgrund der schlechten finanziellen Situation einiger Gemeinden bat er die Wehrvorstände, die Kosten für die Wehren so gering wie möglich zu halten. Um den Brandschutz sicherzustellen, hielt er auch das Zusammenschließen von Wehren für denkbar „Die Gemeinden können sich dann die anfallenden Kosten teilen.

Der neue Amtswehrführer Matthias Venohr betonte, dass er sich auf die Zusammenarbeit und die neuen Herausforderungen freue. „Ich bin mir sicher, wir werden sie gemeinsam meistern“.

Geehrt wurden anschließend Rolf Ruhnke (Besdorf) und Hermann Denker (Oldenbortsel). Beide haben über 16 Jahre die Erste-Hilfe-Ausbildung auf Amtsebene organisiert. Dank galt zudem Henning Homfeldt von der Freiwilligen Feuerwehr Reher, der nach fast zehn Jahren sein Amt als Schriftführer und Kassenwart niederlegte.

Oberlöschmeister sind ab sofort Kersten Sonnenschmidt (Pöschendorf-Hadenfeld-Kaisborstel), Reiner Siedenburg (Vaalermoor) und Christian Hesse (Wacken). Jugendfeuerwehrwartin Alexandra Lewin (Wacken) wurde zur Hauptlöschmeisterin befördert, der Gribbohmer Wehrführer Harm Kröger ist jetzt Oberbrandmeister.

Mit der Mitteilung, dass die Feuerwehr Holstenniendorf im Mai das traditionsreiche Amtsfeuerwehrfest ausrichten wird, schloss Venohr die Versammlung.


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