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Amt Schenefeld geht frei von Schulden ins neue Jahr

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Schuldenfrei geht das Amt Schenefeld ins neue Jahr. Das ist das Ergebnis der jüngsten Haushaltsberatungen. Außerdem gab es Berichte aus den Schulausschüssen Schenefeld und Wacken sowie aus dem Finanzausschuss.

Der noch im vergangenen Jahr zu verzeichnende Vandalismus an der Schenefelder Grund- und Gemeinschaftsschule sei merklich zurückgegangen, teilte Johann Hansen als außerordentlich positive Botschaft zu Anfang seines Berichtes aus dem Schulausschuss mit. Zum allgemeinen Sachstand in den Bemühungen um den Erhalt der Gemeinschaftsschule betonte Hansen, dass die zahlreichen Kampagnen mit den Infoveranstaltungen und der Verteilung von Fragebögen an die Eltern sowie Flyern an die Haushalte eine positive Wirkung gezeigt haben. Für einen weiteren Präsentationstag habe die Schule bereits ,,grünes Licht“ gegeben. Zum Schulhaushalt teilte Hansen mit, dass die Schulumlagen mit 400 000 Euro für die Schenefelder Grundschule und mit 500 000 Euro für die Gemeinschaftsschule stabil gehalten werden konnten. Amtsvorsteher Dirk Michels dankte Johann Hansen und seinem Stellvertreter Gerhard Boll für die erfolgreiche Arbeit zum Erhalt des Schulstandortes in Schenefeld.

Anschließend berichtete Wackens Bürgermeister Axel Kunkel, dass man sich im dortigen Schulausschuss auf die Installation einer Photovoltaikanlage für den Eigenbedarf verständigt habe, um so die Stromkosten zu reduzieren. Der Antrag wurde einstimmig genehmigt, wie auch die Schulumlage von 470 000 Euro. Kunkel stellte außerdem, gewissermaßen als „Sondermodell“, den Erhalt der kleinen, von der Schule kaum noch genutzten Sporthalle vor. „Die Sporthalle wird gerne außerhalb des Schulbetriebs von Sportlern aus sechs Gemeinden unseres Einzugsgebietes genutzt. Mit einer Schulumlage von 30 000 Euro soll sie deshalb auch weiterhin genutzt werden können.“

Beide Schulhaushalte wurden von der Versammlung einstimmig beschlossen.

„Das Amt, ausgenommen die Schulen, ist schuldenfrei“, lautete eine weitere positive Botschaft aus dem Finanzausschuss. Trotz gestiegener Energie- und Tarifsteigerungen habe man ausgesprochen gut wirtschaftlich gehandelt, teilte Hans-Heinrich Barnick als Vorsitzender des Finanzausschusses mit. Andreas Faust, Leitender Verwaltungsbeamter des Amtes Schenefeld, wies darauf hin, dass man mit einem Stellenplan von 22,82 Stellen in der Kernverwaltung auf dem Niveau anderer Ämter gleicher Größe liege.

Ab dem 30. April, so Faust, werde sich die Verwaltung durch den Auszug der Polizei aus dem Amtsgebäude vergrößern. Auch sei eine Photovoltaikanlage, lediglich für den Eigenbedarf, auf dem Dach des Verwaltungsgebäudes geplant, um so Energiekosten einzusparen. Die Polizeistation wird dann in der Bahnhofstraße ihr neues Domizil bekommen. Der Gesamthaushalt schloss im Verwaltungshaushalt mit 4 234 800 Euro, der Vermögenshaushalt mit 675 700 Euro ab. Er wurde einstimmig beschlossen.

Am Ende warb Schenefelds Bürgermeister Hans-Heinrich Barnick eindringlich für ein klares Bekenntnis aller Gemeinden des Amtes Schenefeld zur Partnerschaft mit dem französischen Departement Charente. Er erinnerte an den Besuch der französischen Freunde im vergangenen Herbst, an dem Gastgeber und Gäste gemeinsam sehr viel Spaß gehabt hätten. Mit Blick auf den in zwei Jahren geplanten Gegenbesuch, wies Pöschendorfs Bürgermeister Norbert Graf darauf hin, dass eine Partnerschaft auch Geld kostet.

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erstellt am 11.Jan.2014 | 05:47 Uhr

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