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Norddeutsche Rundschau

13. Dezember 2017 | 01:28 Uhr

Ampel sorgt für freie Fahrt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Kreuzung Robert-Koch-/Edendorfer Straße wird entschärft

von
erstellt am 06.Sep.2014 | 16:00 Uhr

Wer nach links abbiegen will, wartet eine gefühlte Ewigkeit – und mit ihm die folgende Autoschlange. Oder er sieht sich gezwungen, einem anderen Auto vor der Nase herauszufahren und einen Unfall zu provozieren. Und wer nach rechts will, hat auch nicht wirklich einen guten Überblick über die Fahrbahn. Die Situation an der Einmündung Robert-Koch-Straße/Edendorfer Straße ist schwierig. Das haben nicht nur Besucher, sondern auch die Mitarbeiter des Klinikums immer wieder feststellen müssen, genau wie die Fahrer der Rettungswagen.

Nun soll die Situation durch eine Ampel entschärft werden – gemeinsam finanziert von Stadt und Klinikum. Die Verwaltung des Klinikums sei mit diesem Vorschlag auf ihn zugekommen, erklärt Bürgermeister Dr. Andreas Koeppen. Sie rannte offene Türen ein. Denn auch im Rathaus weiß man, dass die Situation an der Kreuzung „nicht ganz ohne“ ist. „Es kommt immer wieder zu gefährlichen Situationen.“

So schnell wie möglich soll die Ampel eingerichtet werden, deshalb wurde das Projekt in den Nachtragshaushalt aufgenommen. 80 000 Euro wird die Maßnahme kosten, mit 50 000 Euro beteiligt sich das Klinikum. „Es kann auch eine bedarfsgerechte Schaltung für die Rettungswache eingerichtet werden“, erklärt Koeppen. So haben die Rettungskräfte freie Fahrt.

Im Stadtentwicklungs-Ausschuss tauchte die Frage auf, ob ein Kreisel die bessere Lösung wäre – doch die Verwaltung plädiert klar für die Ampel. Ihre Pluspunkte: Neben der bedarfsgerechten Schaltung für den Rettungsdienst kann sie auch in das Konzept entlang der Edendorfer Straße eingebunden werden – Grüne Welle ist möglich. Und vor allem würde ein Kreisel mehr Platz benötigen, so dass wahrscheinlich ein weiterer Eingriff in den Hackstruck nötig wäre.

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