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Pendler : Am neuen Fahrplan scheiden sich die Geister

vom
Aus der Redaktion der Glückstädter Fortuna

Glückstadts Bürgermeister sieht Fahrplan positiv

Bei der Bewertung des neuen Bahnfahrplanes ab dem 14. Dezember gehen die Meinungen in Politik, Verwaltung und Bevölkerung weit auseinander.

Für Bürgermeister Gerhard Blasberg ist die Neuregelung ein Erfolg. Besonders die stündliche Anbindung zum Hamburger Hauptbahnhof sei eine „wirklich gute Neuigkeit“. „Betrachtet man die jetzige Situation mit der zukünftigen, ist festzuhalten, dass insgesamt die Vorteile für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Glückstadt überwiegen“, so Blasberg.

Kritisch sieht Blasberg die seiner Meinung nach vorherrschende Tendenz, die negativen Seiten in den Vordergrund zu stellen. „Ich mache mir Sorgen, dass die öffentliche Diskussion über die Bahnanbindung Glückstadt schadet.“ Es gehe um viel mehr als eine „Image-Frage“. Die Stadt sei dringend auf Neubürger angewiesen. „Wir sollte daher bei einer so wesentlichen Frage wie der Verkehrsanbindung nicht alles schlecht reden“, sagt Blasberg gegenüber unserer Zeitung. Zwar sehe auch er Nachteile für die Pendler, die zum Hamburger Bahnhof Altona müssen, aber auf der anderen Seite stehe eben eine deutlich Verbesserung für diejenigen, für die der Hauptbahnhof der Hansestadt das bessere Ziel sei.

Zuvor hatte bereits die Piratenpartei in einer öffentlichen Stellungnahme den neuen Fahrplan begrüßt. „Es wurde viel erreicht“, stellt der Fraktionsvorsitzende Dr. Siegfried Hansen fest. „Gerade in den Morgen- und Abendstunden sind ausreichend Halte vorhanden, um alle Pendler sicher und bequem von und nach Hamburg zu befördern.“

Dagegen äußern sich viele Bürger gegenüber unserer Zeitung und in den sozialen Netzwerken im Internet kritisch über die Neuerungen. Dabei wird nicht nur auf die vermeintlich schlechtere Situation der Berufspendler nach Hamburg hingewiesen. Auch bei den Bahnverbindungen für Schüler und Berufsschüler nach Itzehoe sehen viele im neuen Fahrplan eine Verschlechterung zur bisherigen Anbindung. „Bald muss ich morgens eine Stunde eher los und mittags eine Stunde warten“, schreibt zum Beispiel eine junge Nutzerin, die die Berufsschule in Itzehoe besucht, im sozialen Netzwerk Facebook.

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