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Norddeutsche Rundschau

17. August 2017 | 06:25 Uhr

Am Montag: Startschuss mit 420 Schülern

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Gemeinschaftsschule sieht sich für neues Schuljahr gut aufgestellt

Als „ganz erfreulich“ bezeichnete die Leiterin der Gemeinschaftsschule Wilster, Marlis Krumm-Voeltz, die Entwicklung der Schülerzahlen. Ihre Schule startet mit 420 Schülerinnen und Schülern – „mehr als von der Statistik prognostiziert“ – in das neue Schuljahr 2015/16. Nach Ende der Sommerferien beginnt der Unterricht für die 6. bis 10. Klassen schon am Montag einheitlich um 8.15 Uhr. Am Mittwoch werden 52 Jungen und Mädchen in zwei 5. Klassen in den Schulalltag der Gemeinschaftsschule starten. Für sie findet um 9.30 Uhr eine Einschulungsfeier in der Mensa der Schule statt. Als Klassenlehrerinnen werden Constance Kühn und Ann Kristin Nissen die beiden Anfängerklassen übernehmen.

Marlis Krumm-Voeltz bedauerte jedoch, dass durch einen neuen Erlass des Kultusministeriums die Mindeststärke einer Klasse auf 25 Schüler hochgeschraubt worden sei. So müssten im 5. Schuljahr 52 Kinder und im 8. Schuljahr sogar 62 Kinder auf jeweils zwei Klassen mit 26 bzw. 31 Schülern verteilt werden.

Mit Pinkas Freundl habe die Gemeinschaftsschule Wilster eine Lehrkraft an die Wolfgang-Borchert-Regionalschule in Itzehoe abgeben müssen. Dennoch sei ihre Schule vom Schulamt mit Lehrkräften gut versorgt, stellte deren Chefin fest. 37 Pädagogen würden von mehreren Kollegen aus dem Förderzentrum sowie den beiden Sozialarbeiterinnen Evelyn Groth und Gaby Theede unterstützt.

Unterm Strich würden aktuell alle 420 Schüler in 17 Klassen und in der Schulwerkstatt unterrichtet. Als sehr erfreulich bezeichnete sie die Einrichtung einer DaZ-Klasse für „Deutsch als Zweitsprache“ an der Wolfgang-Ratke-Schule. Dort würden Flüchtlingskinder aus der Grund- und Gemeinschaftsschule mit der deutschen Sprache vertraut gemacht. „Damit entfallen für sie die täglichen Fahrten zum Sprachunterricht nach Itzehoe.“ Es habe sich herausgestellt, dass einige Migrantenkinder teilweise über gute Kenntnisse in Englisch und Mathematik verfügten, so dass sie für diese Fächer in die Klassen ihrer Stammschule integriert werden könnten.

Mit zwei Flex-Klassen mit 19, beziehungsweise 18 Kindern mache es die Gemeinschaftsschule Wilster möglich, in zwei statt in drei Jahren den ersten allgemeinen Abschluss (Esa) zu erreichen.

Die Schulleiterin teilte weiter mit, dass die Gemeinschaftsschule erneut den Antrag für die Fortführung ihres Projekts „Verbraucherschule“ gestellt habe. Darüber hinaus sei sie „starke Schule“ in der Vernetzung von Schul- und Berufsausbildung sowie „Zukunftsschule“ durch ihr starkes Engagement in der Verbraucherschulung sowie in dem Schüleraustausch mit Frankreich und Polen. Gerade bei der Zusammenarbeit mit der polnischen Schule in Nowy Staw finde man tatkräftige Unterstützung durch den SPD-Ratsherrn Helmut Jacobs. Im Frühjahr 2016 würden wieder polnische Schüler als Gäste in Wilster erwartet. Im Frankreich-Kontakt würden schon im Herbst Wilsteraner Schüler nach St. Claire sur Elle in der Normandie reisen.

Aktuell laufen die Bauarbeiten für die neuen naturwissenschaftlichen Fachräume auf Hochtouren. In den Sommerferien seien endlich die neuen Sonnenschutz-Rollläden an der Front der Gemeinschaftsschule angebracht worden, freute sich Marlis Krumm-Voeltz. Im Nawi-Bereich sei ihre Schule seit zwei Jahren sehr gut aufgestellt. So können vom 5. bis zum 8. Schuljahr drei bis vier Wochenstunden in Biologie, Physik und Chemie erteilt werden, im 9. und 10. Schuljahr sogar vier bis fünf Stunden pro Woche. Die erfolgreiche Arbeit werde dadurch untermauert, dass im vorigen Schuljahr 34 von 48 Schülern die Berechtigung für die gymnasiale Oberstufe erhalten hätten. Sie alle seien fast ausschließlich in die Oberstufe der Kooperationsschule AVS in Itzehoe gewechselt.

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erstellt am 26.Aug.2015 | 15:02 Uhr

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