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Familienbildungsstätte : Am Anfang durfte Mutti einkaufen

vom
Aus der Redaktion der Glückstädter Fortuna

Die heutige Geschäftsführerin Sabine Schade hat die Familienbildungsstätte mit aufgebaut. Erstes Projekt: Kinderbetreuung an Markttagen

shz.de von
erstellt am 28.Okt.2014 | 11:45 Uhr

Die Glückstädter Familienbildungsstätte (FBS) bietet ein vielfältiges Programm für Groß und Klein. Sie hat die Regie bei der Familienbildungsstätte: Geschäftsführerin Sabine Schade. Seit der Gründung der Familienbildungsstätte im Jahr 1978 ist sie aktiv, bis heute hält sie den Betrieb am Laufen. „Wir haben klein angefangen“, erinnert sich Sabine Schade, heute Geschäftsführerin der FBS und des zugehörigen Vereins mit 35 Mitgliedern.

Seit 1968 wohnt die 64-Jährige in Glückstadt, wo sie zehn Jahre später zusammen mit einem Vorstandsteam die FBS gründete. Erstes Projekt: Die Kinderbetreuung „Mutti kann in Ruhe einkaufen“, die es Eltern erlaubte an den Markttagen auf Einkaufstour zu gehen, während der Nachwuchs in guten Händen war. Im Laufe der Jahre erweiterten sich Räumlichkeiten und Kursangebot: „Wir sind zwei Mal umgezogen“, berichtet Sabine Schade.

Zehn Jahre nach der Gründung half die Glückstädterin, das erste gedruckte FBS-Programm mit Hilfe einer Finanzierung durch Anzeigenkunden auf die Beine zu stellen. „Ich werbe die Kunden auch heute noch Jahr für Jahr.“ Treffen, anrufen oder hingehen, viele kennen sie, das erleichtere die Aufgabe.

Die 64-jährige sozialpädagogische Assistentin hat im Laufe ihrer 35 Jahre in der FBS zahlreiche Weiterqualifizierungen erworben: „...was man eben so braucht für die Aufgabe“. Sie machte eine Ausbildung zur Mentorin der Eltern-AG und Eltern-Begleiterin, ebenso wie eine Ausbildung in Musikpädagogik für die Kita und weitere Zusatzausbildungen.

Seit 1993 arbeitet Sabine Schade im Büro und übernimmt gelegentlich die Vertretung in den FBS-eigenen Kindergärten. Zahlreiche Kurse hat Sabine Schade gegeben, in der Kinderbetreuung und -freizeit, darüber hinaus hat sie an Veranstaltungen wie den Matjeswochen teilgenommen und Angebote für Kinder auf die Beine gestellt.

Im Jahr 2006 baute sie in Kooperation mit dem Kreis-Jugendamt die Ausbildung für Tagesmütter mit auf, die in Modulen abgehalten wird. Eines davon, „Bewegung und Entspannung“, gibt sie selber, ebenso wie Yoga und Entspannung für Kinder. Denn Sabine Schade hat eine Ausbildung als Yoga-Lehrerin absolviert, bietet einen Kurs mit zwei Wochenstunden an.

2010 gründete die FBS die erste eigene Krippe, seit 2011 gibt es dort einen Mittagstisch für die Kinder. Die Einrichtung gibt Kurse zur Schulung und Unterstützung der Eltern. Seit September 2013 hat sie einen weiteren Kindergarten aufgenommen, dadurch 13 pädagogische Mitarbeiter angestellt. Mit Eröffnung der Krippe bezog die Einrichtung das aktuelle Gebäude im Alten Amtsgericht.

Seit August 2012 ist Sabine Schade Geschäftsführerin der Familienbildungsstätte. „Ich kenne mich in Glückstadt gut aus, habe viele Kontakte und Spaß an der Arbeit“, sagt sie – beste Voraussetzungen für ihre Aufgabe. „Die Arbeit macht mir Spaß, vor allem mit Kindern und Menschen zu arbeiten und Kontakte zu knüpfen. Wir sind ein gutes Team.“

Die Mutter einer Tochter, die mittlerweile eine Enkelin hat, liest gerne, besonders Krimis und Fachbücher über Yoga, das sie gerne auch in ihrer Freizeit praktiziert.

Zwei Mal jährlich plant, gestaltet und schreibt sie das Kursprogramm, in das Vorschläge von Mitarbeitern einfließen. Trotz einer gewissen Routine lautet ihre Devise: „Wir sind offen für Neues, das wir aufgreifen.“ Und so richtet die Geschäftsführerin Infoveranstaltungen zu verschiedenen Themen aus, arbeitet mit Vereinen und Organisationen zusammen und nimmt an Arbeitskreisen von Land, Kreis und Stadt teil.

Die Arbeit macht ihr vor allem wegen der großen Vielseitigkeit Spaß: „Ich arbeite mit einem ganz tollen ehrenamtlichen Vorstand zusammen und erhalte Unterstützung in allen Situationen.“

 

 

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