zur Navigation springen

„Altweiberfrühling“ – zweite Chance fürs Leben

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 16.Dez.2013 | 05:00 Uhr

Die Inszenierung „Altweiberfrühling“ vom Ensemble Jacob-Schwiers im Elbeforum ist eine Familienproduktion. Während Katerina Jacob die Regie führt, unterhalten auf der Bühne ihre Mutter Ellen Schwiers (Martha) und deren Cousinen Heide Ackermann (Hanni) sowie Dagmar Hessenland (Frieda) und Onkel Holger Schwiers (Fritz). Neben Eva Röder (Lisi), Liza Riemann (Shirley) und Frank Hangen (Walter) zeigen sie augenzwinkernd, wie es ist, wenn die 80-jährige Witwe sich nicht aus dem Leben zurückzieht, sondern den Ratschlägen doch etwas Sinnvolles zu machen, nachkommt.

Martha will sterben, doch ihre Freundinnen lassen das nicht zu. Allerdings unterstützt sie nicht ihren Sohn Walter, der als Pastor eine Bibelgruppe in den Räumen des elterlichen Ladens etablieren will. Sie eröffnet, als gelernte Schneiderin mit Schwerpunkt Damenunterwäsche, eine Dessous-Boutique. Auch Fritz hat eigene Pläne und als Bürgermeister einer katholischen Gemeinde boykottiert er das Vorhaben. Die Seniorinnen setzen sich durch und mit der Unterstützung stickender Altenheim-Bewohner und dem Internet wird die Trachten-Kollektion ein Hit. Es gab viel Szenenapplaus und anhaltenden Schlussbeifall.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen