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Norddeutsche Rundschau

12. Dezember 2017 | 15:39 Uhr

Alters-Heim

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 09.Sep.2015 | 10:08 Uhr

Wer in Wilster sein Häuschen als Altersvorsorge eingeplant hat, hat auf Sand gebaut. Das jedenfalls geht es einer statistischen Erhebung hervor, die ein Geldinstitut zur Ermittlung der Werthaltigkeit von Immobilien vorgenommen hat. Danach reichen die Einnahmen bei einem Hausverkauf nicht einmal fünfeinhalb Jahre, um die Ausgaben für ein Seniorenheim bestreiten zu können. Zum Vergleich: Verkaufen Senioren ihr Haus in Wedel würde das Geld fast 20 Jahre lang für einen bequemen Lebensabend reichen. Die Zahlen sind auf den ersten Blick ernüchternd. Allerdings sollte man Statistiken auch nicht allzu große Bedeutung beimessen. Jeder Einzelfall ist individuell und liegt anders. Am besten ist es ohnehin, wenn man so lange wie möglich in seinen eigenen vier Wänden bleibt. Das spart eine Menge Geld, steigert die Lebensqualität und sollte in einer Stadt mit umfassendem Angebot und kurzen Wegen auch kein Problem sein. Sogar etwaige Erben können sich dann noch freuen.

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