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Altenpflege: Deutsch-dänischer Erfahrungsaustausch in Krempe

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Bereits im September 2014 nutzten neun Altenpflege- und Physiotherapeutenschüler der Akademie für Gesundheits- und Sozialberufe (AGS) in Itzehoe und Flensburg die Gelegenheit, an einem zweiwöchigen Lernaufenthalt in der Partnerschule in Fredericia in Dänemark teilzunehmen. Das Projekt wurde mit Fördergeldern aus dem Programm für lebenslanges Lernen „Leonardo da Vinci“ durchgeführt. „Ein erster Schritt über die Grenze fällt nicht allen Auszubildenden leicht“, so Maria Meiners-Gefken, die den Lernaufenthalt von Seiten der AGS koordinierte. Im Anschluss bestätigen die Teilnehmer jedoch, dass sie sich selbstsicherer im Umgang mit neuen Situationen fühlen und ein besseres Verständnis für andere Menschen und Kulturen entwickelt haben. Im Gegenzug machten sich die ersten 4 dänischen Altenpflegeschülerinnen jetzt auf den Weg in den Kreis Steinburg, um die Ausbildungs- und Arbeitssituation in Deutschland kennen zu lernen.

Nach einer theoretischen Einführungswoche in der AGS ging es in den zweiwöchigen praktischen Einsatz. Das Ahsbahs Stift in Krempe nahm die Schülerinnen Lene, Lina, Milena und Isabella herzlich auf und zeigte ihnen die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten in ihrem Pflegeunternehmen: stationäre, ambulante und Tagespflege. Die Chance hierzu erhielten sie über das neue EU-Programm ERASMUS +. Mit viel Engagement konnten die vier jungen Frauen sowohl die Mitarbeiter des Stiftes als auch die Bewohner von sich begeistern. „Die Leistungsbereitschaft der dänischen Auszubildenden war sehr hoch und es herrschte immer eine positive Stimmung“ lobte Susanne Imme als verantwortliche Praxisanleiterin des Ahsbahs Stiftes. „Wir haben viel voneinander lernen können“, zog auch die Leiterin der Altenpflegeschule der AGS, Genia Dohnke, eine positive Bilanz.

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erstellt am 26.Nov.2014 | 11:53 Uhr

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