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Norddeutsche Rundschau

12. Dezember 2017 | 04:07 Uhr

Alte Volksbank wechselt den Eigentümer

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 15.Jan.2016 | 16:18 Uhr

Der Wilsteraner Volker Heesch ist neuer Eigentümer des alten Volksbank-Gebäudes Am Markt 19. Der 52-jährige Mess- und Regeltechniker hat die Immobilie von der Volksbank Pinneberg-Elmshorn käuflich erworben und sie inzwischen auch in sein Eigentum übernommen. Seine Ehefrau Carola Heesch, Inhaberin des Presse- und Tabakwarengeschäftes im Edeka-Markt Maron, teilte auf unsere Anfrage mit, dass das Erdgeschoss des ehemaligen Bankgebäudes als gewerbliche Fläche vermietet werden solle. Über einen möglichen Interessenten konnte sie noch keinen Namen nennen. In den Obergeschossen sollen drei Wohnungen umgebaut und vermietet werden.

Das Gebäude war ursprünglich Hauptsitz der ehemaligen Volksbank Wilster von 1869. Sie fusionierte im Jahr 1983 mit der Volksbank Elmshorn und ist seitdem deren Zweigstelle. 2014 schlossen sich die Volksbanken Pinneberg und Elmshorn zur heutigen Volksbank Pinneberg-Elmshorn zusammen. Für die Filiale Wilster errichtete die Volksbank auf dem benachbarten Grundstück des durch ein Großfeuer im Februar 2011 zerstörten ehemaligen Café Egge ein modernes Bankgebäude.

Im Erdgeschoss des Altbaus wurde bislang eine Dauerausstellung von Hobby-Kunsthandwerkern präsentiert. Hannelore Wesemann hatte diese Ausstellung aufgebaut. Nach dem Eigentümerwechsel werden die Hobbykünstler aber nicht obdachlos. Sie haben in dem früheren Geschäftshaus Elektro-Holler am Kohlmarkt 8, das sich im Besitz von Erika von Osten befindet, eine neue Bleibe gefunden und eröffnen die Ausstellung in den neuen Räumen am Sonnabend, 30. Januar, um 10 Uhr. Die Ausstellung mit zehn beteiligten Kunsthandwerkern ist dann freitags von 10 bis 18 Uhr und sonnabends von 10 bis 14 Uhr geöffnet. An verkaufsoffenen Sonntagen – der nächste findet schon einen Tag nach der Neueröffnung am 31. Januar statt – öffnet die Ausstellung von 12 bis 17 Uhr ihre Pforten.

Die Kunsthandwerker haben bereits ihr altes Domizil geräumt und sind dabei, ihre Stände in den neuen Räumen aufzubauen. „Wegen der geringeren Fläche mussten wir leider die Zahl der Aussteller reduzieren“, räumte Hannelore Wesemann ein. Die Ausstellerinnen Gerda Walther aus Oldendorf mit Näharbeiten vom Topflappen bis zu Taschen und Rucksäcken sowie Marianne Arndt aus Wilster mit Keramikarbeiten sind sich einig: „Wir versuchen, alles hübsch zu dekorieren und ansprechend zu platzieren.“

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