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Glückstädter matjeswochen : Alte Trecker und Schiffsverladung

vom
Aus der Redaktion der Glückstädter Fortuna

Verein Treckerscheune Bahrenfleth und Schiffseigner der Frieda arbeiten zusammen.

von
erstellt am 15.Jun.2015 | 05:00 Uhr

Der Motor des alten Treckers tuckerte, aus dem Rohr stieg Dampf auf. „Das lockt die Leute an“, sagte Andreas Mohr. Der Vorsitzende der Treckerscheune Bahrenfleth war mit anderen Oldtimer-Fans auf der Matjesmeile am Hafen, auch um leckeren Saft aus klein geschnittenen Äpfeln zu pressen. So wie früher.

Der große Stand der Trecker-Freunde war ein Höhepunkt auf der Matjesmeile. Nicht nur die zahlreichen Oldtimer-Traktoren lockten, sondern am Sonnabend auch Sonderaktionen mit dem Ewer Frieda, der vor ihrem Stand im Hafenbecken lag.

Kapitän Jürgen Albers war ganz in seinem Element. Er legte sich einen historischen Tragebalken auf die Schultern, hängte zwei Körbe daran und erklärte den Zuschauern, wie einst die Ware vom Schiff an Land gebracht wurde. Fachmännisch begutachtete er das Eichenfass, welches von einer Hamburger Brauerei stammt. „Das muss richtig fixiert werden“, erklärte er und legte die Seile um das Fass. Die Zuschauer verfolgten, wie die neue Technik des Entladens aussieht: An der Frieda gibt es jetzt einen Hebebaum, der die Arbeit des Menschen übernimmt.

Mittlerweile glühte Thomas Rehder den Trecker vor, warf ihn an und fuhr dann mit der Fracht auf dem Hänger am Hafen entlang – so wie es auch früher gemacht worden wäre.

Am Stand der Treckerscheune wurde weiter Apfelsaft gepresst, den Margrit Mohr verkaufte. „Purer geht es nicht“, pries sie das schmackhafte Getränk an. Sie erzählte auch von einer Hamburger Damengruppe „70 plus“, die den Saft nur mit „Schuss“ getrunken hatte – wahlweise mit Wodka oder Whisky. „Sie wurden immer fröhlicher.“

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