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Norddeutsche Rundschau

18. Dezember 2017 | 20:10 Uhr

Interview : „Als Stadt attraktiver werden“

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Mit dem Wahlergebnis ist Andreas Koeppen zufrieden. Als eine wichtige Aufgabe sieht er, die Stadt attraktiver zu machen.

von
erstellt am 08.Nov.2015 | 21:01 Uhr

Herr Koeppen, wie beurteilen Sie das Wahlergebnis?

Koeppen: Es ist ein großer Vertrauensbeweis, es ist wirklich sehr, sehr gut ausgefallen. Mit 85 Prozent kann ich sehr zufrieden sein.

Eine Wahlbeteiligung von knapp 30 Prozent – war das zu befürchten?

Es war ein bisschen zu erwarten. Viele waren in der Erwartung, dass das Wahlergebnis eh klar sein würde. Ich denke, viele sind auch deswegen nicht zur Wahl gegangen.

Machen Sie nun in den kommenden sechs Jahren irgendetwas anders?

Ich habe immer gesagt, dass der Bürgermeister Projekte braucht. Diese muss er kontinuierlich fortführen, und das werde ich auch tun.

Als da wären?

Das wichtigste Projekt für die Stadt ist, die Innenstadt besser zu machen. Wir müssen zwei attraktive Plätze schaffen in unserer Innenstadt. Das ist einmal der La-Couronne-Platz mit neuem Gesicht, zum anderen das Theater-Umfeld. Daran werde ich arbeiten.

Welche Anregungen nehmen Sie aus den Gesprächen im Wahlkampf mit?

Es gibt Anregungen, gar keine Frage, von ganz vor der Haustür liegenden Dingen bis zu größeren Themen. Ich habe mir das alles notiert. Vieles von dem, was angesprochen wurde, machen wir schon, vieles war aber durchaus interessant.

Ein Blick voraus zum Ablauf Ihrer zweiten Amtszeit im Jahr 2022. Wie sieht Itzehoe dann aus?

Ich hoffe, dass Itzehoe besonders in seiner Innenstadt besser geworden ist. Die Menschen müssen einen Punkt haben, an dem sie sich gern aufhalten und zu dem sie einfach mal so hingehen, ein bisschen bummeln, ein bisschen sitzen. Ich hoffe, dass wir die ersten schönen Dinge für Itzehoe dann umgesetzt haben.

Wie die Störschleife?

Das Wichtigste ist, dass die Menschen sich wohl fühlen. Dazu brauchen wir zwei Plätze in der Stadt. Ob wir das Störauf nennen oder wie auch immer, spielt keine große Rolle. Wir müssen einfach attraktiver werden als Stadt.

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