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Norddeutsche Rundschau

20. Oktober 2017 | 04:04 Uhr

„Als Senioren sind wir heute eine Macht“

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 18.Sep.2015 | 09:54 Uhr

Der Senioren-Beirat ist die Interessenvertretung aller Wilsteraner über 60. Noch bis Donnerstag können sich Bewerber für das Gremium melden. Bewerbungen können beim Amt Wilstermarsch eingereicht werden. Gewählt wird zwischen dem 10. und 23. November. Die Wahlberechtigten werden per Post informiert. Seit zehn Jahren engagiert sich Jochen Meiforth (Foto) für die Senioren. Mit dem 75 Jahre alten Elektromeister sprach unser Redakteur Volker Mehmel.

Herr Meiforth: Warum engagieren Sie sich im Seniorenbeirat?

Ich wollte gerne etwas für die Senioren in unserer Stadt tun. Das geht am besten im Beirat. Für Ältere ist die Politik nicht mehr der richtige Weg. Heute sind die Senioren aber auch zu einer Macht geworden.

Muss man da eigentlich viel Zeit investieren?

Als Vorsitzender ist es doch recht zeitintensiv: Behördengänge, Sitzungsteilnahme, Veranstaltungen, Einladungen.

Bekommen Sie für Ihren Einsatz auch Rückmeldungen aus der Bevölkerung?

Wenn es positiv gelaufen ist, ja. Im Beirat sind wir aber auch keine Einzelkämpfer, sondern eine Gemeinschaft. Mehr wünschen würde ich mir eine bessere Kooperation mit den Landgemeinden.

Der Seniorenbeirat hat bei allen kommunalen Angelegenheiten ein Mitspracherecht. Hört die Politik auch auf Sie?

Wir haben ein gutes Verhältnis, aber es ist schwierig. Ein privater Bauträger wie am Einkaufszentrum hingegen nimmt unsere Ratschläge gerne an. Notfalls gehen wir eben über die Zeitung, das funktioniert immer.

Sie waren fünf Jahre Vorsitzender des Beirats. Was haben Sie in den vergangenen Jahren konkret erreicht?

Zum Beispiel die Ampelanlage am WEZ. Die wäre nie gekommen, wenn wir darum nicht gekämpft hätten. Auch viele Absenkungen an Bürgersteigen oder die Boulebahn und seniorengerechte Wege sind auch auf unsere Initiative hin entstanden.

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