zur Navigation springen
Norddeutsche Rundschau

23. November 2017 | 06:43 Uhr

Als Landesbeste an den Operationstisch

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

von
erstellt am 10.Okt.2017 | 10:35 Uhr

Traumberuf gefunden: Alina Giebel (23) aus Itzehoe und Pia Johannsen (22) aus Hochdonn haben im Klinikum Itzehoe ihre Ausbildung zu Operationstechnischen Angestellten (OTA) abgeschlossen – und das als die beiden Besten im Land. Dafür wurden sie in Kiel vom Landesverband der freien Berufe geehrt.

Nicht zum ersten Mal stellt das Klinikum Itzehoe die landesbesten Auszubildenden. Der Grund liegt für Alina Giebel auf der Hand: „Man wird hier wirklich ausgebildet, nicht verheizt.“ Es sei immer jemand da, der helfen könne, unterstreicht Pia Johannsen. „Wir haben eine Eins-zu-Eins-Betreuung für Auszubildende mit einem Bezugs-Mentor und speziellen Mentoren aus jedem Fachbereich“, erklärt Jörn Haß, Leitender Praxisanleiter sowie Qualitäts- und Sicherheitsbeauftragter für den Zentral-OP. Im ersten Lehrjahr kommen die Auszubildenden noch nicht an den Operationstisch. „Sie lernen erst das Basiswissen, das schafft Sicherheit.“

„Ich wollte schon immer im medizinischen Bereich arbeiten, von mehreren Praktika hat mir die Arbeit als OTA am meisten zugesagt“, erzählt Johannsen. Alina Giebel durfte beim Freiwilligen Sozialen Jahr im Klinikum mit in den OP-Saal – und der Berufswunsch stand fest. „Ich bin so fasziniert von der Anatomie – es ist immer wieder interessant, die anatomischen Gegebenheiten des Menschen in echt zu sehen“, schwärmt sie. Und obwohl es Standards gibt, sei jede Operation anders.

Alina Giebel ist am liebsten bei Kaiserschnitten und der Implantation von Hüftprothesen dabei, Pia Johannsen begeistert sich für urologische Eingriffe: „Es werden oft Kinder operiert – und ich finde es immer wieder faszinierend, wie mit ihnen umgegangen wird.“

Dazu haben beide weiter die Gelegenheit: Sie wurden nach der Ausbildung übernommen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen