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Allein im September: Fahrverbot für 39 Autofahrer

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Im September hat der Verkehrsüberwachungstrupp des Polizei-Bezirksreviers Itzehoe wieder zahlreiche Geschwindigkeitsverstöße notiert. 5320 Überschreitungen sind die Bilanz nach 25 Messungen zur Tages- und Nachtzeit im Kreis Steinburg. Damit waren knapp elf Prozent der Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs.

Neben Örtlichkeiten, an denen bekanntermaßen vielfach zu schnell gefahren wird und dies ein besonderes Risiko birgt, wählten die Polizisten Messstellen, an denen geänderte Verkehrsführungen ein erhöhtes Verkehrsaufkommen bedingten oder Bürger sich massiv über Raser beschwert hatten.

So nahmen die Beamten die inzwischen aufgehobene Umleitung der Bundesstraße 5 und durch zahlreiche kleine Ortschaften führte, ins Visier. In Brokdorf, Dammfleth, Büttel und Wilster positionierten sie sich mit ihrem Gerät und blitzten 1020 Fahrzeuge (von 6822), die mitunter erheblich zu schnell waren. In Dammfleth außerhalb geschlossener Ortschaft lag der Negativrekord bei gemessenen 123 km/h – erlaubt waren 50 km/h. Der betroffene Fahrer muss nun mit einer Geldbuße von 480 Euro, einem dreimonatigen Fahrverbot und zwei Punkten rechnen.

In Horst-Hahnenkamp maßen die Einsatzkräfte mit 113 km/h die zweithöchste Geschwindigkeit bei erlaubten 50 km/h. Der Betroffene wird zwei Monate auf seinen Führerschein verzichten und 280 Euro zahlen müssen. Des Weiteren schlagen zwei Punkte in Flensburg für ihn zu Buche.

Besonders vorbildlich waren die Autofahrer in der Schenefelder Bahnhofstraße unterwegs. Lediglich 1,9 Prozent überschritten die erlaubten 50 km/h. Auf der Itzehoer Störbrücke hingegen hielten sich 31,4 Prozent der Fahrzeugführer nicht an die vorgeschriebenen 60 km/h. Mit 10,5 Prozent Überschreitungen von 4339 kontrollierten Fahrzeugen notierten die Messtrupps in Kaaks zwar nicht überdurchschnittlich viele Verstöße, jedoch waren die gemessenen Geschwindigkeiten derart hoch, dass 15 Personen nun mit einem Fahrverbot rechnen müssen.

Insgesamt müssen von den 5320 Beanstandeten 4939 ein Verwarnungsgeld zahlen, 381 ein Bußgeld und 39 von ihnen wird ein Fahrverbot von ein bis drei Monaten auferlegt werden.

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erstellt am 02.Okt.2014 | 11:27 Uhr

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