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Norddeutsche Rundschau

19. August 2017 | 13:35 Uhr

Alle Stimmen für Preine

vom

Brokstedter Bürgermeister bleibt weitere fünf Jahre Amtsvorsteher

Kellinghusen | Beim geplanten Bau eines gemeinsamen Verwaltungsgebäudes gehen die Meinungen im Amtsausschuss weit auseinander - in Personalfragen sind sich die Mitglieder jedoch einig. Einstimmig bestätigten die 35 anwesenden Kommunalpolitiker den Brokstedter Bürgermeister Clemens Preine, der damit in seine dritte Legislaturperiode als Amtsvorsteher geht. Seinen Posten behält auch der stellvertretende Amtsvorsteher Klaus Rühmann (Bürgermeister in Lockstedt), der ebenfalls einstimmig wiedergewählt wurde. Das einmütige Votum erhielt ebenfalls der Kellinghusener Bürgermeister Axel Pietsch, der zum zweiten Stellvertreter des Amtsvorstehers ernannt wurde. "Ich bin noch hungrig und werde die Wahl annehmen", sagte Preine nach der offenen Abstimmung. Er hoffe auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit und auch darauf, den strittigen Fall des Amtsgebäude-Neubaus so hinzubekommen, "dass alle damit leben können". Wie berichtet, hat die Gemeinde Hohenlockstedt Klage den geplanten Bau auf dem Gelände des ehemaligen Rewe-Marktes in Kellinghusen eingelegt.

Im weiteren Verlauf gab es Meinungsverschiedenheiten, ob trotz der Klageeinreichung das Bauverfahren weiter vorangetrieben werden kann. Nach Angaben des Leitenden Verwaltungsbeamten Sven Wilke und des Amtsvorstehers ja, denn "unser Rechtsbeistand hat nicht gesagt, hört auf". So sei mittlerweile das Gebäude und das Grundstück von der Stadt Kellinghusen auf das Amt übertragen worden, auch der Architektenvertrag sei geschlossen worden, erklärte Wilke. Bis Ende August werde mit einer Stellungnahme des Amtes dann inhaltlich auf die Klage der Gemeinde Hohenlockstedt geantwortet. Als "grob fahrlässig" bezeichnete die Mühlenbarbeker Bürgermeisterin Kerstin Stark-Karczewski das Vorgehen, sie befürchtete bei einem Stattgeben der Klage unnötige Kosten, wenn jetzt schon Tatsachen geschaffen würden und nicht auf ein Urteil gewartet werde.

Aufgrund der Klage wurde dem Hohenlockstedter BfH-Vertreter Carsten Fürst auch nahe gelegt, nicht für den Ausschuss, der den Neubau begleiten soll, zu kandidieren. Wenn die Klage jedoch abgewiesen werde, "stünde ihm der Weg in den Ausschuss offen, so Preine. Der Hohenlockstedter SPD-Vertreter Theodor Scheit appellierte abschließend an alle Mitglieder, trotz der sachlichen Differenzen "vernünftig und kollegial zusammenzuarbeiten".

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erstellt am 10.Aug.2013 | 05:59 Uhr

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