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Brokdorfer Eissporthalle : Alle Abendtermine waren ausgebucht

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Nach dem Saisonabschluss in der Brokdorfer Eissporthalle zieht Eismeister Lutz Stüven eine positive Bilanz

shz.de von
erstellt am 29.Mär.2016 | 16:51 Uhr

Passen, Schießen, Tor – Jubel. Im Elbe Ice Stadion (EIS) in Brokdorf ist die sechste Saison mit der Ausrichtung des Elbe Eis Pokals zu Ende gegangen (wir berichteten). Obwohl die Saison 2015/16 aufgrund technischer Probleme im Oktober um zwei Wochen verkürzt wurde, fällt die Bilanz durchaus positiv aus, wie Eismeister Lutz Stüven sagt. Abzulesen ist das sowohl an den Zahlen und Fakten wie auch an den Stimmen und Stimmungen der Besucher und Betreiber. „Insgesamt waren die Hallentermine ab 18 Uhr immer ausgebucht, selbst Sonnabend und Sonntag vormittags vor den öffentlichen Eiszeiten“, schildert der Eismeister.

Sowohl das öffentliche Eislaufen wie auch der Besuch zahlreicher Schulklassen wurden gut angenommen. „Teilweise waren nicht nur einzelne Klassen oder Jahrgänge, sondern ganze Schulen auf dem Eis, wie etwa die Gemeinschaftsschule Wilster, die Klosterhofschule aus Itzehoe oder die Wolfgang-Borchert-Realschule“, berichtete er. Und konnte beruhigen: „Die durch das Kultusministerium verordnete Helmpflicht für Schulveranstaltungen“, so stellt er noch einmal klar, „gilt nicht fürs öffentliche Eislaufen“.

Die immer wieder stattfindenden Aktionen wie „Nikolaus on Ice“ fanden darüber hinaus guten Zulauf. „Vor allem, dass wir die Kinder am Nikolaustag nach Jahrgängen zum Weihnachtsmann auf dem Eis aufgerufen haben, hat sich bewährt. Dadurch haben wir einen Massenauflauf verhindert, und alle bekamen ihr Geschenk. Das werden wir auch weiterhin so machen“, kündigte Lutz Stüven an.

Auch unverändert beliebt war die „Eisstock-Trophy“. „Das Konzept haben wir verbessert, indem wir mehr Termine im Dezember angeboten haben. Dadurch hatten viele Betriebe, Vereine und Familien die Chance, ihre Weihnachtsfeiern auf dem Eis mit einem spannenden Wettbewerb zu feiern. Alle Bahnen waren an jedem Termin belegt.“

Für die kommende Saison empfiehlt er, sich rechtzeitig um einen Termin zu kümmern. „Am besten ruft man schon Anfang der Saison im Service-Büro in Wilster an oder sogar schon vorher.“ Die Pläne werden ab September im Internet veröffentlicht.

Vor allem die alle vier Wochen statt findende Eis-Disco hat sich in dieser Saison besser bewährt als in den Vorjahren, in denen sie alle zwei Wochen stattfand. „Zuletzt waren knapp 900 Besucher in der Halle.“

Die Eislauf-Schule, in der die Teilnehmer jeden Montag von 16 bis 18 Uhr in zwei Gruppen das Schlittschuhlaufen lernen konnten, war auch dieses Mal ausgebucht. Und auch bei der Ausstattung legte die Eishalle noch einmal zu, schaffte 30 neue Helme und 60 neue Paar Schlittschuhe an. „Jetzt haben wir 50 Helme bis zur mittleren Größe und 100 Paar Schlittschuhe ausgetauscht, eingemottet oder aussortiert.“ Weiterhin haben sie die Zahl ihrer „Robben“, der Eislauf-Lernhilfen, um zwei vergrößert, haben jetzt insgesamt neun. „Nächstes Jahr sollen noch mehr dazu kommen.“

Einigen Flüchtlingen aus Afghanistan wurde durch die Gemeinde der Besuch der Eishalle ermöglicht. Erstmals gekürt wurde drei Mal der „Eis-Star des Monats“, ein Gast, der durch zahlreiche Besuche oder anderweitige Aktivitäten positiv aufgefallen ist. Nach Leni Ritter (8) und Magnus Bo Schneider (15) wurde am letzten Eislauftag mit Leon Grüntz (15, alle aus Brokdorf) der dritte tägliche Besucher geehrt. „Sein Hobby sind regelmäßige Besuche“, so Lutz Stüven. Diese Auszeichnung soll auch in der nächsten Saison beibehalten werden.

Nun im Sommer ist die Eishalle im Vergleich zu den Vorjahren keinesfalls komplett geschlossen.„Es finden zehn Veranstaltungen statt, die bis 22 Uhr gehen dürfen.“ Die erste ist ein Hallenflohmarkt vom SV Brokdorf, der vorher in der Sporthalle statt fand (am Sonntag, 10. April, von 9.30 bis 15 Uhr). Dafür sind alle Stände schon vergeben. Im Sommer gibt es auch wieder eine „Agenda“ aller Beteiligten, eine Rückschau auf das Erreichte und eine Vorschau auf das Geplante.

Die Eismeister tauschen ihren Job auf dem kalten Eis nun aber erst einmal mit dem am Elbestrand im Freibad und sind ab Oktober wieder in der Eishalle im Einsatz – dann, wie sie hoffen, pünktlich und ohne Verzögerungen. Das Datum für die Eröffnung der nächsten Saison Anfang Oktober werde noch bekannt gegeben. „Wir werden wieder mit einer besonderen Aktion starten“, kündigt der Eismeister an. „Das dieses Mal ausgefallene Eishockeycamp soll es wieder geben, und vielleicht holen wir auch wieder ein Profi-Eishockeyteam her.“

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