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Norddeutsche Rundschau

12. Dezember 2017 | 15:22 Uhr

Aktive Stadt: Antrag auf Förderung

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

von
erstellt am 23.Mai.2014 | 05:00 Uhr

Zunächst einmal ist es nur ein Antrag: Die Stadt will in das Förderprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ aufgenommen werden. Die Ratsversammlung war einstimmig dafür.

Das Programm konzentriert sich, wie berichtet, auf Problemlagen in Innenstädten, die sich vor allem in Leerständen zeigen. Der Antrag der Stadt nennt mehrere Handlungsschwerpunkte: Das Handels- und Versorgungsangebot soll verbessert, die Wohnnutzung gestärkt und der öffentliche Raum aufgewertet werden. Für den Zeitraum bis 2018 sind dabei vor allem das Theaterumfeld und der La-Couronne-Platz benannt. Insgesamt erstreckt sich das Programm bis 2024 mit kalkulierten Gesamtkosten in Höhe von 9,5 Millionen Euro – davon hätte die Stadt ein Drittel zu tragen.

Diese Förderung, wenn sie denn bewilligt wird, eröffne „wirklich gute Chancen für die Zukunft“, sagte Karl-Heinz Zander (Bündnisgrüne). Die Ausgestaltung folge später. Und diese müsse in die richtige Richtung gehen, mahnte Ernst Molkenthin (Linke): Die Stadt brauche ein Konjunktur-Förderprogramm, keine Kosmetik an Fassaden.

Hans Emil Lorenz von der UWI, die sich als einzige enthielt, sorgte sich: Würden bereits geplante Vorhaben gefährdet? Mit dem Antrag werde noch nichts ausgegeben, erwiderten Bürgermeister Dr. Andreas Koeppen und Sönke Doll (SPD). Die Ratsversammlung habe die Etathoheit. Doll: „Der Antrag kostet erstmal nichts.“

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