Haus in Brand : Akku-Ladegerät löst Großfeuer aus

Von der Drehleiter aus rücken Helfer gegen Glutnester im Dachgeschoss vor.
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Von der Drehleiter aus rücken Helfer gegen Glutnester im Dachgeschoss vor.

60 Helfer rücken Qualm und Flammen in einem Einfamilienhaus zu Leibe.

shz.de von
19. Mai 2017, 17:52 Uhr

Vermutlich ein heißgelaufenes Ladegerät für einen Akku für den Flugzeug-Modellbau hat gestern Nachmittag in St. Margarethen ein Großfeuer ausgelöst. „Erst hieß es, es brennt nur in einem Schuppen. Dann hatte das Feuer auch schon auf das angrenzende Einfamilienhaus übergegriffen“, berichtet als Einsatzleiter St. Margarethens Wehrführer Jörg Göttsche. Der Hausbesitzer hatte zunächst noch versucht, das Feuer mit dem Gartenschlauch zu löschen – dann aber die Feuerwehr gerufen.

Die Rauchsäule war schon Minuten später kilometerweit zu sehen. Für die Löscharbeiten wurde nicht nur der Bereich am Sportplatz, sondern auch die Hauptstraße weiträumig abgesperrt. Zur Verstärkung wurden noch Wehren aus Landscheide und Brokdorf sowie die Drehleiter der Feuerwehr Itzehoe alarmiert. Am Ende waren gut 60 Helfer im Einsatz.

Problem bei den Löscharbeiten: Weil eine Dachhälfte mit einer Photovoltaikanlage versehen war, könnte wegen der Elektrik dort nicht einfach Löschwasser zum Einsatz kommen. Von der Drehleiter aus arbeitete sich die Feuerwehr auf der anderen Dachseite Stück für Stück vor, um an immer wieder aufflammende Brandnester zu kommen.

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