zur Navigation springen

Familientreffen : Ahnenforschung führt zusammen: Familientreffen der Hoops

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Großes Treffen in St. Michaelisdonn: Sie heißen Hoops, kommen aus verschiedenen Familien in Norddeutschland und sind dennoch verwandt.

von
erstellt am 11.Okt.2013 | 05:00 Uhr

Alle heißen sie Hoops. Menschen mit dem gleichen Familiennamen zu treffen, mit denen man dann auch noch verwandt ist, war für Joachim Hoops schon immer eine interessante Sache. Ein knappes Jahr widmete sich der St. Michler der Ahnenforschung.

Jetzt trafen sich ganz viele Hoops aus Schleswig-Holstein zu einer gemütlichen Kaffeerunde in Buchholz. Die Teilnehmer reisten aus St. Michaelisdonn, Dingen, Buchholz, Marnerdeich, Travemünde, Bad Segeberg und Scheeßel an. Im Jahr 2012 hatte es ein erstes Treffen mit 150 Teilnehmern in Bremervörde gegeben. „In diesem Jahr waren fünf Regionaltreffen geplant, um auch den Älteren, die nicht mehr so weit fahren konnten, eine Teilnahme zu ermöglichen“, berichtet Joachim Hoops.

Der Initiator der Treffen, Jürgen Hoops aus Scheeßel, verteilte sein Stammtafelbuch. Über 6000 Namensträger vorwiegend aus dem Elbe-Weserraum sind in den Tafeln aufgeführt. Eine Arbeit, die 20 Jahre dauerte. Jetzt kann jeder Namensträger seine Ahnen bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen.

Nach Buchholz wanderte einst ein Hoops aus Ostendorf über die Elbe und heiratete 1822 in Buchholz ein. „Er war sozusagen unser Dithmarscher Stammvater“, erzählt Joachim Hoops. Ahnenforschung war für den 67-Jährigen nie ein Thema. „Da bin ich aber hineingewachsen“. Das passierte, als Jürgen Hoops aus Scheeßel in Niedersachsen ihn ansprach. Er beschäftigt sich schon seit 25 Jahren mit der Familiengeschichte. Dabei hatte Jürgen Hoops auch herausgefunden, dass 1820 der erste Hoops sich im Dithmarscher Buchholz niederließ. Joachim Hoops stellt fest: „Naturgemäß haben die älteren Familienmitglieder ein größeres Interesse an der Aufarbeitung historischer Zusammenhänge.“

Aber die jungen Leute von heute werden ja auch älter und freuen sich vielleicht eines Tages über ein geerbtes Stammtafelbuch.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen